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vom 22.11.2017, aktuelle Version,

Aichelburg

Stammwappen derer von Aichelburg

Aichelburg ist der Name eines adligen Geschlechts aus Kärnten. Der Name stammt von der Aichelburg, der Stammsitz des Geschlechts im Kärntner Gailtal, mit dem Christoph Viertaler, Sohn des Georg Viertaler († 1468) am 3. September 1500 belehnt worden war. Der wohlhabende Grazer Bürger wurde 1507 in den Adelsstand erhoben.

Am 8. Oktober 1655 wurden die Geschwister Georg Christoph, Adam Seyfried und Maria Salome von und zu Aichelburg in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben, mit den Zusatz „auf Podenhof und Greifenstein“. Die Stammburg bei St. Stefan musste 1691 verlassen werden, nachdem sie vermutlich beim Erdbeben im Jahr davor beschädigt worden war.

Am 3. Februar 1787 wurde die Familie in den erbländisch-österreichischen Grafenstand erhoben. am 22. März 1884 erfolgte eine österreichische Namens- und Wappenvereinigung mit denen der Grafen Labia für Franz Freiherrn von Aichelburg, den Adoptivsohn seiner Tante Fanny Gräfin Labia.

Das Geschlecht besitzt seit 1500 die Herrschaft Aichelburg mit Bodenhof, Bichlhof und Zossenegg im Gailtal. In der Zeit von 1454 bis 1517 waren die Aichelburger einige Jahre Besitzer der Herrschaft Paternion.

Wappen

Das Stammwappen zeigt in gespaltenem Schild rechts in Gold einen nackten Mohr, der in der Rechten einen goldenen Zweig mit drei Eicheln hält. Links von Schwarz und Gold viermal gespalten. Auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken der nackte Mohr wachsend.

Personen

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Gräfliches Handbuch 1829 bis 1941
  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Freiherren 1855 bis 1939
  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band I, Band 53 der Gesamtreihe, S. 25–27, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1972, ISSN 0435-2408
  • Genealogisches Handbuch des Adels, Band 23 (1960), 48 (1970) und 12 (1988).
  • Wladimir Aichelburg: Herren, Freiherren und Grafen von und zu Aichelburg 1500–2000, Ein halbes Jahrtausend einer europäischen Familie in ihren Höhepunkten und Tiefen, Versuch einer Familiengeschichte, Selbstverlag Wien 2004.

Siehe auch

  Commons: Aichelburg family  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien