unbekannter Gast
vom 25.02.2017, aktuelle Version,

Albrecht Friedrich von Borck

Albrecht Friedrich von Borck (* in Pommern; † 1775[1]) war ein preußischer Oberst und Chef des Königsberger Land-Regiments.

Borck diente als Offizier in der preußischen Armee und machte den Siebenjährigen Krieg mit. An der Schlacht von Kolin nahm er als Kapitän im Infanterieregiment (Nr. 20) teil und zählte anschließend zu den vermissten Offizieren.[2] Er avancierte im Infanterieregiment (Nr. 20) bis zum Oberstleutnant und wurde als solcher am 20. April 1766 Chef des Königsberger Land-Regiments,[3][4] wobei er gleichzeitig eine Pension erhielt. Borck starb im Rang eines Obersts.[5] Seine Witwe erhielt vom König ein Gnadengehalt.

Literatur

  • Anton Balthasar König: Albrecht Friedrich von Borck. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, welche sich in Preußischen Diensten berühmt gemacht haben. Band 1. Arnold Wever, Berlin 1788, S. 182 (Albrecht Friedrich von Borck bei Wikisource [PDF]).

Einzelnachweise

  1. Bei König (Lit.) ist er abweichend von der sonstigen Literatur bereits 1773 verstorben.
  2. Karl Friedrich Pauli: Leben grosser Helden des gegenwärtigen Krieges. Band 4, Halle 1759, S. 166.
  3. Günther Gieraths: Die Kampfhandlungen der brandenburgisch-preussischen Armee, Berlin 1964, S. 324.
  4. Rangliste der Königlich Preußischen Armee, Berlin 1787, S. 115.
  5. Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich’s des Großen, Leipzig 1853, S. 309.