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vom 21.05.2018, aktuelle Version,

Alexander Bruckner

Alexander Bruckner (* 4. November 1981 in Wien, Österreich) ist ein österreichischer Regisseur, Filmproduzent und Kameramann.

Leben

Nach Abschluss der Matura in 2001 studierte Alexander Bruckner zuerst Handelswissenschaften und anschließend Psychologie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Während dieser Zeit arbeitete er als Sales Manager und war zuständig für den Verkauf des Schweizer Taschenmessers Victorinox in Österreich.

2004 drehte Bruckner seinen ersten Film, einen Western, in Niederösterreich. 2007 graduierte er von einem einjährigen Regieprogramm an der New York Film Academy in Los Angeles. Danach arbeitet er bis 2010 freiberuflich als Kameramann, Regieassistent und Produzent in den Vereinigten Staaten. In dieser Zeit produzierte er den Spielfilm Addicts[1] (2009) unter der Regie von Ali Reza Askari und konnte für dieses Projekt den namhaften Schauspieler Michael K. Williams gewinnen.

2010 kehrte Bruckner nach Österreich zurück und absolvierte in weiterer Folge ein Masterstudium in TV&Film-Produktion an der Donau-Universität Krems. Im selben Jahr gewann „Udet – Die vergessenen Briefe“, ein Kurzfilm über Betrug und Ehre während des zweiten Weltkrieges, den Kino5 Publikumspreis in Wien. Im Jahr darauf war der Film bei den Festspielen in Cannes zu sehen. Alexander Bruckner ist seit 2010 Mitglied des österreichischen Regieverbands Austrian Director Association.[2] Sein Kurzfilm „Onatah“ wurde 2013 unter anderem wieder in Cannes vorgeführt und gewann außerdem einen Filmpreis für das beste fremdsprachige Drama bei dem Hollywood Filmfestival in Los Angeles. 2014 gründete Alexander Bruckner eine Filmproduktionsfirma mit dem Namen Live Free, Live Film Productions.

2015 publizierte Bruckner sein erstes Buch über das Thema Filmproduktion „Von der Idee zum Digital Cinema Package: Filmprojektentwicklung anhand der Case Study "Onatah"“ (ISBN 3639873548).

2018 produzierte Alexander Bruckner den ersten europäischen Kurzfilm, welcher im IMAX Format gezeigt wurde [3]. Der Film mit dem Titel "Damnation" [4] handelt über die letzten Tage der Menschheit nach einer Invasion aus dem Weltraum.

Filmografie (Auswahl)

Kurzfilme

  • 2010: Udet – Die Vergessenen Briefe (Regie, Produzent)
  • 2013: Onatah (Regie, Produzent) Internationale Filmfestspiele von Cannes 2013,[5] Red Nation Film Festival Los Angeles, International Student Film Festival Hollywood 2013
  • 2016: Wonderland (Produzent)
  • 2017: Kidman and Manson (Regie, Produzent)
  • 2018: Happy Anniversary (Regie)
  • 2018: A Handful of Death in the West (Regie, Produzent)
  • 2018: Damnation (Produzent)

Kinospielfilme

  • 2009: Addicts (Kamera und Produzent)

Auszeichnungen

  • Udet – Die vergessenen Briefe: Audience Award Kino5
  • Onatah: International Student Film Festival Hollywood: Best foreign language drama[6]

Einzelnachweise

  1. Addicts. In: Hollywood Black Film Festival 2009. Abgerufen am 31. August 2017 (englisch).
  2. Alexander Bruckner – RegisseurIn. In: ada-directors.com. Abgerufen am 31. August 2017.
  3. Damnation. Abgerufen am 21. Mai 2018.
  4. Patrick Haischberger: Damnation. Abgerufen am 21. Mai 2018.
  5. Alexandra Zawia: Cannes: Bewährt ist gut genug? In: Wiener Zeitung Online. 18. April 2013, abgerufen am 31. August 2017.
  6. ISFFH Q & A with Director Alexander Bruckner. In: International Student Film Festival Hollywood. 6. April 2014, abgerufen am 31. August 2017 (englisch).