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vom 18.05.2018, aktuelle Version,

Alois Schwartz

Alois Schwartz
Personalia
Geburtstag 28. März 1967
Geburtsort Nürtingen, Deutschland
Größe 182 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1983 TSV Grötzingen
1983–1987 Stuttgarter Kickers
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1993 Stuttgarter Kickers 160 (12)
1993–1995 MSV Duisburg 34 0(1)
1995–1996 Rot-Weiss Essen 36 0(2)
1996–1997 SV Waldhof Mannheim 19 0(1)
1997–1998 FC Homburg 17 0(1)
1998–2002 SC Pfullendorf 132 0(2)
2002 FC Hard 12 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2002–2003 FC Rot-Weiß Erfurt (Co-Trainer)
2003 FC Rot-Weiß Erfurt
2003–2005 FC Rot-Weiß Erfurt (Co-Trainer)
2005–2006 Wormatia Worms
2007–2012 1. FC Kaiserslautern II
2008 1. FC Kaiserslautern (interim)
2009 1. FC Kaiserslautern (interim)
2012–2013 FC Rot-Weiß Erfurt
2013–2016 SV Sandhausen
2016–2017 1. FC Nürnberg
2017– Karlsruher SC
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Alois Schwartz (* 28. März 1967 in Nürtingen) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Spielerkarriere

Alois Schwartz begann seine Profikarriere als Fußballspieler bei den Stuttgarter Kickers, wo er von 1985 bis 1993 spielte. Mit den Kickers gelang ihm 1988 und 1991 zweimal der Aufstieg in die Bundesliga, jedoch stieg die Mannschaft jeweils in der darauf folgenden Saison wieder ab. Insgesamt bestritt der Mittelfeldspieler für den Verein 169 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga und erzielte dabei zwölf Tore. 1993 wechselte Schwartz zurück in die Bundesliga zum MSV Duisburg, wo er in den folgenden zwei Jahren nochmals 34 Erstligaspiele bestritt. Danach spielte er jeweils ein Jahr bei Rot-Weiss Essen, dem SV Waldhof Mannheim und dem FC 08 Homburg. Von 1998 bis 2002 spielte er schließlich beim SC Pfullendorf, bevor er seine aktive Karriere in Österreich beim FC Hard, damals in der drittklassigen Regionalliga West aktiv, ausklingen ließ.

Insgesamt bestritt Schwartz 85 Bundesligaspiele, in denen er vier Tore erzielte. In der 2. Bundesliga kam er auf 127 Einsätze und zehn Tore.

Trainerkarriere

Am 9. Oktober 2002 wurde Alois Schwartz Co-Trainer von Michael Feichtenbeiner beim Regionalligisten FC Rot-Weiß Erfurt. Nach der Entlassung Feichtenbeiners am 10. April 2003 war er für drei Monate Cheftrainer bei den Thüringern. Nach der Verpflichtung von René Müller rückte er wieder ins zweite Glied zurück, wo er mit dem Verein den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreichte. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 2005 verließ Alois Schwartz den Verein und trat beim Oberligisten Wormatia Worms den Posten des Cheftrainers an. Im Dezember 2006 erhielt Schwartz die Fußball-Lehrer-Lizenz.

Ab dem 1. Januar 2007 war er Trainer der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, die er in der Regionalliga Süd auf dem 18. Tabellenplatz mit 17 Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz übernahm. In den restlichen 14 Saisonspielen konnte er allerdings nur noch drei weitere Punkte einfahren, sodass das Team am Ende der Saison in die Oberliga Südwest abstieg. Nach dem direkten Wiederaufstieg spielte Schwartz' Mannschaft seit 2008 in der Regionalliga West. Nachdem Milan Šašić am 4. Mai 2009 vom 1. FC Kaiserslautern entlassen worden war, übernahm Schwartz bis zum Ende der Saison Šašićs Aufgabe als Trainer der ersten Mannschaft der Lautrer. In der darauffolgenden Sommerpause wurde Marco Kurz als neuer Trainer verpflichtet und Schwartz trainierte danach wieder die zweite Mannschaft des FCK. Im Februar 2011 wurde sein Vertrag bis 30. Juni 2012 verlängert.[1]

Am 10. September 2012 verpflichtete der FC Rot-Weiß Erfurt Schwartz als neuen Cheftrainer.[2] Sein Engagement bei den Erfurtern endete trotz des Klassenerhaltes im Mai 2013.[3]

Zur Saison 2013/14 wurde Schwartz neuer Trainer des SV Sandhausen.[4] Aufgrund des erfolgreichen Klassenerhalts und eines Achtungserfolgs in der Saison 2013/2014 (Tabellenplatz 12 – punktgleich mit dem Tabellenplatzierten 9.) wurde der Vertrag mit Schwartz vor der Saison 2014/2015 um ein Jahr, bis zum 30. Juni 2016, verlängert. Im Oktober 2015 wurde der Vertrag erneut verlängert, er sollte bis zum 30. Juni 2018 laufen.

Im Juni 2016 wechselte Schwartz zum Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg, er trat dort die Nachfolge von René Weiler an. Nach drei torlosen Niederlagen in Folge, wurde am 7. März 2017 seine Entlassung bekannt gegeben.[5]

Am 29. August unterschrieb Schwartz beim Drittligisten Karlsruher SC einen bis zum 30. Juni 2019 datierten Vertrag. Dort trat er die Nachfolge von Marc-Patrick Meister an.[6] Tatsächlich sorgte er beim als Aufstiegsfavorit gestarteten Verein für die erwünschte Kehrtwende.

Einzelnachweise

  1. Vertrag mit Alois Schwartz verlängert, Mitteilung auf der Homepage des 1. FC Kaiserslautern vom 17. Februar 2011. Abgerufen am 14. Mai 2013.
  2. Alois Schwartz als neuer Trainer vorgestellt (Memento vom 14. September 2012 im Internet Archive), Mitteilung auf der Homepage von Rot-Weiß Erfurt vom 10. September 2012. Abgerufen am 14. Mai 2013.
  3. Rot-Weiß Erfurt und Alois Schwartz trennen sich einvernehmlich (Memento vom 9. Juni 2013 im Internet Archive), Mitteilung auf der Homepage von Rot-Weiß Erfurt vom 13. Mai 2013. Abgerufen am 14. Mai 2013.
  4. Schwartz soll den SVS wieder nach oben führen. In: Kicker Sportmagazin vom 15. Mai 2013. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  5. http://www.fcn.de/news/artikel/club-trennt-sich-von-alois-schwartz-michael-koellner-uebernimmt-vorerst/
  6. Alois Schwartz ist neuer KSC-Cheftrainer, Mittelung auf der Homepage des Karlsruher SC am 29. August 2017 Abgerufen am 29. August 2017.