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vom 28.12.2018, aktuelle Version,

Andrea Höglinger

Andrea Höglinger (geboren am 3. Juli 1967 in Kleinzell im Mühlkreis) ist eine österreichische Sozialforscherin sowie Managerin im Bereich Forschungsfinanzierung[1].

Andrea Höglinger, Stadttheater Baden

Leben

Höglinger wuchs in ihrer Geburtsgemeinde in bäuerlichem Umfeld auf und besuchte hier auch die Volksschule. Nach Abschluss der Hauptschule wechselte sie an die Höhere Bundesanstalt für wirtschaftliche Berufe in Perg[2]. Nach Erlangen der Matura studierte sie an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien ein Studium irregulare der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und beendete dieses als Magistra.

Berufliches

Seit Abschluss ihrer universitären Ausbildung war Höglinger anfangs im Bereich der Sozialforschung, fortan vornehmlich im Bereich der Forschungsfinanzierung tätig. Einige Jahre lang arbeitete sie als Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an mehreren Forschungsinstituten, darunter auch am Zentrum für Soziale Innovation. Seit 2000 ist sie in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)[3][4] tätig. Eingangs war sie Teamleiterin, im Jahr 2011 übernahm sie die Bereichsleitung der europäischen und internationalen Programme sowie die koordinierende nationale Kontaktstelle (NCP) für Horizon 2020.

Höglinger gilt als international renommierte Expertin im Bereich der multinationalen Forschungsfinanzierung. Bei Forschungs- und Technologieveranstaltungen sowie Seminarveranstaltern in Österreich und anderen Staaten tritt sie als Vortragende auf.[5]

Werke

  • Gerhard Berka, Josef Hochgerner, Andrea Höglinger, Savvas Katsikides: Kooperation und Konkurrenz: Auswirkungen der EG-Forschungsförderung auf die Entwicklung der Sozialwissenschaften in Europa (ZSI-Workshop), Wien 1994
  • Andrea Höglinger, Gerhard Berka, Arbeit in Privathaushalten: alte Probleme in neuer Zeit, Studie der Sozialwissenschaftlichen Abteilung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Wien 1994
  • Josef Hochgerner, Andrea Höglinger, Nutzung der Möglichkeiten von Telearbeit : Analyse des Entwicklungsstandes von Telearbeit sowie von maßgeblichen Entscheidungsfaktoren durch Datenerhebung unter ArbeitnehmerInnen in Österreich, Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit u. Soziales, Wien 1998
  • Josef Hochgerner, Andrea Höglinger (Hrsg.): Forschen in Europa. Soziale Dimensionen europäischer Forschung (ZSI-workshop, Band 7); Wien-Mühlheim an der Ruhr 2000, ISBN 3-900782-37-7.

Einzelnachweise

  1. Wiener Firma verbindet Eye-Tracking und Augmented Reality, Der Standard vom 12. April 2018
  2. Website der HLW Perg
  3. Mitarbeiterseite Andrea Höglinger bei der Forschungsförderungsgesellschaft
  4. Kurzlebenslauf Andrea Höglinger bei der Forschungsförderungsgesellschaft
  5. ITPRESS vom 12. April 2018: EU fördert disruptive Kommunikationstechnologie aus Österreich mit über 2,3 Mio. Euro