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vom 18.05.2018, aktuelle Version,

Andreas Melan

Andreas Melan (* 12. April 1960 in Wien) ist ein österreichischer Diplomat. Er war von 2009 bis Januar 2014 der österreichische Botschafter in Peru und ist seit 2014 Botschafter in Äthiopien.

Leben

Der promovierte Jurist studierte Rechtswissenschaft an der Universität Wien, Europäische Verwaltung am College of Europe in Brügge und Internationales Öffentliches Recht am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Bei der Europäischen Kommission in Brüssel machte er ein Praktikum.

Diplomatischer Werdegang

Seine erste diplomatische Akkreditierung hatte Andreas Melan 1988 als Attaché in der österreichischen Botschaft in Islamabad. Von 1989 bis 1992 war er Kulturattaché an der Botschaft in Madrid, von 1992 bis 1994 stellvertretender Missionschef an der Botschaft in Athen. Im österreichischen Außenministerium (damals Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten, seit 2007 Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, seit 2014 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres) war er von 1994 bis 1999 Referatsleiter für EU-Grundsatzfragen. Sein nächster Auslandseinsatz führte ihn von 1999 bis 2004 als stellvertretender Missionschef an die Botschaft in Buenos Aires. Von 2004 bis 2009 war er Referatsleiter für Lateinamerika und die Karibik sowie stellvertretender Amerika-Direktor im Außenministerium.

Ab Dezember 2009 war er der österreichische Botschafter in Lima, mitakkreditiert für Bolivien. Seit der Schließung der österreichischen Botschaft in Bogotá im April 2012 war er darüber hinaus mitakkreditiert für Kolumbien und Ecuador. Im Januar 2014 erfolgte Melans Wechsel an die österreichische Botschaft in Äthiopien, die er seitdem als Botschafter leitet. Er ist dort Nachfolger von Gudrun Graf und mitakkreditiert für Uganda, Dschibuti, die Republik Kongo und Südsudan sowie Ständiger Vertreter bei der Afrikanischen Union. Sein Nachfolger in Peru ist Andreas Rendl.