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vom 08.06.2017, aktuelle Version,

Andrichsfurt

Andrichsfurt
Wappen Österreichkarte
Wappen von Andrichsfurt
Andrichsfurt (Österreich)
Andrichsfurt
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 12,35 km²
Koordinaten: 48° 16′ N, 13° 31′ O
Höhe: 440 m ü. A.
Einwohner: 758 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 4754
Vorwahl: 07750
Gemeindekennziffer: 4 12 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Andrichsfurt 40
4754 Andrichsfurt
Website: www.andrichsfurt.at
Politik
Bürgermeister: Johann Brandstetter (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
9
4
9  4 
Von 13 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Andrichsfurt im Bezirk Ried im Innkreis
Andrichsfurt Antiesenhofen Aurolzmünster Eberschwang Eitzing Geiersberg (Oberösterreich) Geinberg Gurten Hohenzell Kirchdorf am Inn Kirchheim im Innkreis Lambrechten Lohnsburg am Kobernaußerwald Mehrnbach Mettmach Mörschwang Mühlheim am Inn Neuhofen im Innkreis Obernberg am Inn Ort im Innkreis Pattigham Peterskirchen Pramet Reichersberg Ried im Innkreis Schildorn Senftenbach St. Georgen bei Obernberg am Inn St. Marienkirchen am Hausruck St. Martin im Innkreis Taiskirchen im Innkreis Tumeltsham Utzenaich Waldzell Weilbach Wippenham Oberösterreich Lage der Gemeinde Andrichsfurt im Bezirk Ried im Innkreis (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Andrichsfurt ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 758 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Geografie

Andrichsfurt liegt zwischen 400 und 500 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,1 km, von West nach Ost 5,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 12,3 km², 9,8 % der Fläche sind bewaldet, 80,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Die 15 Ortschaften der Gemeinde sind: Albertsedt, Andrichsfurt, Baumgartling, Furt, Gehnbach, Irger, Krammern, Moosedt, Pötting, Pesenreit, Raschhof, Steingreß, Stelzham, Walchshausen und Weilhart.

Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden:

  • Andrichsfurth (380,86 ha)
  • Frauenhub (316,36 ha)
  • Pötting (538,04 ha)

Nachbargemeinden

Utzenaich
Aurolzmünster Taiskirchen im Innkreis
Tumeltsham Peterskirchen

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1816 endgültig zu Österreich ob der Enns.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: „In Gold auf grünem Dreiberg drei grüne Schilfrohrstengel mit schwarzen Kolben.“ Die Gemeindefarben sind Gelb-Grün.

Das 1974 verliehene Gemeindewappen beruht auf dem Stammwappen der Murhaimer, einem altbayrischen Geschlecht, das auch um Andrichsfurt ansässig war. Gleichzeitig symbolisiert es mit dem Dreiberg die drei um den Ort gelegenen Anhöhen Stelzerhöhe, Andrichsfurter Berg und Saxberger Berg und mit dem Schilfrohr das früher ausgedehnte Sumpfgelände im Tal der Osternach.[2]

Einwohnerentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Südostansicht der Pfarrkirche Andrichsfurt
  • Pfarrkirche Andrichsfurt: Eine gotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit einem einschiffigen, dreijochigen Langhaus und einem zweijochigen Chor. Südseitig wurden in der Mitte des 17. Jahrhunderts ein dreijochiges Seitenschiff und Vorbauten auf toskanischen Säulen angebaut. Die Einrichtung stammt vorwiegend aus dem 18. Jahrhundert.

Politik

Bürgermeister ist Johann Brandstetter von der ÖVP.

  Commons: Andrichsfurt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Land Oberösterreich – Geografische Daten der Gemeinde Andrichsfurt
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973–1976). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 8 (PDF; 3,6 MB)