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vom 14.02.2018, aktuelle Version,

Angela Krauß

Angela Krauß (* 2. Mai 1950 in Chemnitz)[1] ist eine deutsche Schriftstellerin.

Berufliche Entwicklung

Angela Krauß studierte von 1969 bis 1972 Werbeökonomie an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Ost-Berlin. Anschließend arbeitete sie in der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1976 bis 1979 studierte sie am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig, wo sie seit 1981 als freie Schriftstellerin lebt. 2000 hatte sie die Poetik-Dozentur der Universität Paderborn inne, 2004 hielt sie die Poetik-Vorlesungen an der Universität Frankfurt am Main.[2]
2016 hielt sie die Poetikvorlesung an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ehrenamtliches Engagement

Angela Krauß ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland[3] und der Sächsischen Akademie der Künste;[2] seit 2006 ist sie auch ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz[4] sowie seit 2014 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Auszeichnungen und Ehrungen

Werke

  • Das Vergnügen. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1984
  • Glashaus, Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1988
  • Der Dienst. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1990
  • Dienst-Jahre und andere Prosa, Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1991
  • Die Überfliegerin. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1995
  • Sommer auf dem Eis. Frankfurt am Main 1998
  • Leipzig im Umbruch, (mit Fotografien von Ralf Schuhmann und einem Text von Ingo Andreas Wolf), Verlag der Kunst, Dresden 1999, ISBN 90-5705-142-7
  • Milliarden neuer Sterne. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999
  • Formen der inneren und äußeren Welt. Paderborn 2000
  • Weggeküßt. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-518-41355-4
  • Orte, Leipzig 2003
  • Die Gesamtliebe und die Einzelliebe, Poetikvorlesungen. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004
  • Wie weiter. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006
  • Triest. Theater am Meer. Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 2007 (Insel-Bücherei 1290)
  • Ich muß mein Herz üben. Gedichte. Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 2009 (Insel-Bücherei 1315)
  • Im schönsten Fall. Suhrkamp Verlag, Berlin 2011
  • Eine Wiege. Suhrkamp Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-518-42468-1

Nachweise Werke:[2], [7][8][9]

Hörbücher

Sekundärliteratur

  • Claudia Löschner: Krauß, Angela. In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums, hg. v. Wilhelm Kühlmann in Verbindung mit Achim Aurnhammer et al., Berlin/New York, 2010, Bd. 7. S. 26–28.
  • Astrid Köhler: Angela Krauß. In: Dies.: Brückenschläge. DDR-Autoren vor und nach der Wiedervereinigung. Göttingen 2007, S. 157–186.

Einzelnachweise

  1. Vita Angela Krauß. suhrkamp.de, abgerufen am 8. Dezember 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Sächsische Akademie der Künste, Angela Krauß. sadk.de, abgerufen am 8. Dezember 2017.
  3. PEN Mitglieder mit K. pen-deutschland.de, abgerufen am 8. Dezember 2017.
  4. Mitgliedseintrag von Angela Krauß bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, abgerufen am 16. Oktober 2017
  5. Villa Massimo-Stipendiaten, Casa Baldi 1999. villamassimo.de, abgerufen am 8. Dezember 2017.
  6. Die Preisträger des Thomas-Valentin-Literaturpreises der Stadt Lippstadt (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.is)
  7. Leipzig 1999, Text zum Fotoband "Leipzig im Umbruch". schuhmann-foto.de, abgerufen am 8. Dezember 2017 (GiF).
  8. 17. Paderborner Gastdozentur: Die Gesamtliebe und die Einzelliebe. kw.uni-paderborn.de, abgerufen am 8. Dezember 2017 (PDF (320kb)).
  9. Angela Krauss: Orte [Gedichtzyklus]. leipziger-bibliophilen-abend.de, abgerufen am 8. Dezember 2017.
  10. Dichtung des 20. Jahrhunderts: Meine 24 sächsischen Dichter. audible.de, abgerufen am 8. Dezember 2017.