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vom 24.04.2020, aktuelle Version,

Ansitz Colloredo

Colloredo-Sudhaus in Hallein

Der Ansitz Colloredo (auch Colloredo-Sudhaus genannt) befindet sich in der Stadt Hallein im gleichnamigen Bezirk von Salzburg (Schifferplatz 3).

Geschichte

Der Ansitz Colloredo wurde um 1798 unter Erzbischof Hieronymus Colloredo erstmals urkundlich erwähnt. Das Colloredo-Sudhaus spielte in der Salzerzeugung aber keine Rolle, da sich die gesamte Anlage als eine technische Fehlkonstruktion erwies.[1] Trotz eines Umbaus gelang es nicht, diese Mängel zu beseitigen und schon 1803 wurde der Betrieb wieder gänzlich eingestellt. Das „Colloredo Sudhaus“ war das letzte neu gebaute Sudhaus, bevor 1854 bis 1862 die Salinenanlage auf der Pernerinsel errichtet wurde, 1989 endete die ganze Salzgewinnung im Land Salzburg.

Colloredo-Sudhaus heute

Das Gebäude ist heute ein zweigeschossiger klassizistischer Bau. Oberhalb des rotmarmornen Eingangsportals befindet sich das Wappen von Erzbischof Colloredo. Die beiden früher vorhandenen Türme sind abgekommen. Das Haus wurde in den letzten Jahren restauriert und dient heute als Betriebsgebäude. Derzeitiger Eigentümer ist Helmut Lumpi.

Zur Miete ist im Unteren Bereich das Küchenstudio „Creativ Werkstatt“ (Inh. Michael Angerer) zu finden.

Eröffnet wurde die Event-Location am 16. März 2017.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Georg Clam Martinic, 1991, S. 272.