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vom 15.09.2018, aktuelle Version,

Anton Ernst von Breuner

Anton Ernst von Breuner (* 4. Oktober 1724 in Graz; † 15. Februar 1789 in Passau) war ein deutscher Prälat.

Leben

Der 1724 in Graz geborene Anton Ernst Franz, Reichsgraf (seit 1776 Fürst) von Breuner, war ein Sohn des steirischen Landeshauptmanns Karl Adam von Breuner und ein Bruder des Fürstbischofs von Lavant und Chiemsee, Franz Xaver von Breuner (1723–1797). Er wurde 1741 Domherr in Freising und sechs Jahre später in Passau. 1752 rückte er in Freising zum Domkapitular auf, 1755 auch in Passau. 1764 in Passau zum Priester geweiht, erhielt er das Amt des bischöflich passauischen Offizials und Generalvikars für den Bistumsteil im Land ob der Enns, der während seiner Amtszeit 1783 auf Anordnung Kaiser Josefs II. vom Fürstbistum Passau abgetrennt wurde. Seit 1772 war er wirklicher Geheimer Rat und Propst des Kollegiatstiftes St. Veit in Freising. Er starb am 15. Februar 1789 in Passau und wurde dort begraben.

Literatur

  • August Leidl: Breuner, Anton Ernst Franz. In: Erwin Gatz (Hrsg.), unter Mitarbeit von Stephan M. Janker: Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1648 bis 1803. Ein biographisches Lexikon. Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-06763-0, S. 45.
  • Ostbairische Grenzmarken: Passauer Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Band 35 (1993), S. 112
  • Manfred Heim: Ludwig Joseph Freiherr von Welden, Fürstbischof von Freising (1769–1788). EOS, St. Ottilien, 1994, S. 162