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vom 05.10.2017, aktuelle Version,

Anton Wunderer

Anton Wunderer (* 5. April 1850 in Wien; † 16. Januar 1906) war ein österreichischer Hornist und Komponist.

Leben

Anton Wunderer war - neben Emil Wipperich und Franz Pichler - Mitglied im berühmten Hornquartett von Josef Schantl, das 1883 unter anderem zur Gründung des Wiener Waldhornvereins führte[1]. Dabei hat Wunderer Marsch-, Walzer- und Polkamusik für Hornquartett geschrieben und wurde deshalb als „Johann Strauss des Hornquartetts“ bezeichnet. Er komponierte über 300 Werke.

Neben seiner Tätigkeit als Hornist war Wunderer Dirigent und Korrepetitor an der Wiener Hofoper.

Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof (73-30-3).

Grab von Anton Wunderer

Schüler

Zu Anton Wunderes Schüler gehört unter anderem Franz Liftl.

Werke

  • Jagdfantasie op.67
  • Hubertusmesse und St. Carolius-Messe
  • Kernschuß-Walzer
  • Weana Tanz
  • Meisterschützen / Heimkehr von der Jagd
  • Im Fluge Hornquartett
  • Echt Wienerisch
  • Kirta Marsch
  • Menuett
  • Meisterschützenmarsch
  • Ungarische Meisterschhützen
  • Ungarischer Marsch
  • Khevenhüller Marsch
  • Este-Marsch
  • Erstes Kammermusik-Quartett
  • Gründungs-Marsch
  • Jubiläums-Marsch
  • Graf Bouquoy Marsch
  • Ulanenritt und Konzertpolka
  • Jagdsuite op.67
  • Vier Quartette für Naturhörner in Es, unter anderem darin: Österreichisches Jägerlied

Einzelnachweise

  1. Informationen auf der Homepage www.wienerwaldhornverein.at, abgerufen am 22. Juni 2014