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vom 28.12.2017, aktuelle Version,

Astrid Wagner

Astrid Wagner (* 13. Mai 1963 in Fürstenfeld) ist eine österreichische Rechtsanwältin, Strafverteidigerin und Autorin.

Werdegang

Im Alter von einem Jahr kam sie nach Paris, bedingt durch den Beruf ihres Vaters. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Le Vésinet bei Paris und Österreich. Mit 19 Jahren studierte sie in Graz Rechtswissenschaften und machte eine Dolmetscherausbildung für Französisch und Italienisch. Nach der Sponsion in Rechtswissenschaften im Jahr 1990 sammelte sie in Graz als Rechtspraktikantin am Landesgericht für Straf- und Zivilrechtssachen sowie am Konkursgericht erste Erfahrungen. In dieser Zeit wurde sie als Kandidatin für den steirischen Landtag nominiert.

Von 1992 bis 1997 war Wagner als Juristin bei der Mietervereinigung Österreichs / Landesorganisation Steiermark tätig. 1993 wurde sie zur Landesvorsitzenden dieser Organisation ernannt. Bei dieser Tätigkeit sammelte sie Erfahrung und Wissen im Mietrecht. Anfang der 1990er Jahre hat sie „Jahrhundertprozess“ um Jack Unterweger juristisch und kriminologisch in einem Buch verarbeitet.[1] Als selbständige Anwältin verfasste sie eine Dissertation im Strafrecht, die sich kritisch mit dem österreichischen System der Gerichtsbarkeit mit Geschworenen auseinandersetzt.

Ab 1997 war sie in Wien für zwei Rechtsanwaltskanzleien tätig mit den Schwerpunkten Miet- und Wohnrecht, Ehe- und Familienrecht, Sozialversicherungsrecht, Fremdenrecht und Vertragsrecht. Im April 2000 legte Astrid Wagner ihre Anwaltsprüfung ab. Ein Jahr später eröffnete sie ihre eigene Kanzlei nahe dem Winterpalais Prinz Eugen von Savoyen.

2014 hat Astrid Wagner die Bürgerinitiative Mehr Rechte für Tiere in das Leben gerufen.

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. Jack Unterwegers Vertraute: "Habe einen Mörder geliebt". In: kurier.at. 15. Juni 2014, abgerufen am 28. Dezember 2017.