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vom 30.03.2018, aktuelle Version,

Attendorf

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Attendorf (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Attendorf
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Attendorf (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-Ost
f5
Koordinaten 47° 0′ 23″ N, 15° 19′ 56″ Of1
Höhe 354 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 1823 (1. Jänner 2015)
Gebäudestand 635 (2001f1)
Fläche 15,66 km²
Postleitzahlenf0 8151, 8052, 8054, 8144, 8561f1
Vorwahl +43/3137f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 60665
Zählsprengel/ -bezirk Attendorf; Schadendorfberg (60665 002, 003)

Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Graz-Umgebung
Eigenständige Gemeinde bis 2014;

KG: 63203 Attendorf; 63252 Mantscha; 63278 Schadendorfberg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Attendorf war eine Gemeinde mit 1823 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015)[1] in der Steiermark im Bezirk Graz-Umgebung. Seit 2015 ist sie Rahmen der Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Hitzendorf und Rohrbach-Steinberg zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen „Hitzendorf“ weiter.[2]

Das Gebiet der Gemeinde in der Josephinischen Landesaufnahme, um 1790 (etwa Kartenmitte)

Geografie

Geografische Lage

Das ehemalige Gemeindegebiet liegt ca. 10 km südwestlich der Landeshauptstadt Graz am Lusenbach, einem linken Zufluss der Kainach.

Gliederung

Das Gemeindegebiet umfasste folgende acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[3]):

  • Attendorf (325)
  • Attendorfberg (319)
  • Mantscha (398)
  • Mühlriegl (117)
  • Riederhof (208)
  • Schadendorfberg (74)
  • Södingberg (55)
  • Stein (293)

Die Gemeinde bestand aus den Katastralgemeinden Attendorf, Mantscha und Schadendorfberg.

Nachbargemeinden bis Ende 2014

Hitzendorf Hitzendorf Thal
Söding Graz
Lieboch Haselsdorf-Tobelbad Seiersberg

Geschichte

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

In der Gemeinde und ihrer Umgebung befanden sich eine Reihe kleiner, wirtschaftlich nicht abbauwürdiger Erz- und Kohlelagerstätten, die zu jenen des Grazer Paläozoikums gehören. Sie wurden eingehend untersucht.[4]

Politik

Letzter Bürgermeister war Josef Aichinger. Der Gemeinderat setzte sich nach der Gemeinderatswahl in der Steiermark 2010 wie folgt zusammen:

ÖVP 6 Sitze
SPÖ 4 Sitze
Attendorf 2000 3 Sitze
FPÖ 1 Sitz
Grüne 1 Sitz

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1992.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In rotem Schild ein Balken von vier blauen, goldgesäumten und goldfacettierten Rauten, oben von drei goldenen Fruchtständen des Flachses mit je drei Kapseln, unten von drei gestürzten goldenen Weinblättern begleitet.“ [5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Attendorf liegt an der Straße von Lieboch nach Hitzendorf. In der Nähe befindet sich die Süd Autobahn A 2. Die nächstgelegenen Anschlussstellen sind Mooskirchen (200) in 8 km Entfernung und Unterpremstätten (188) in 7 km Entfernung.

Ein Bahnhof ist im Ort nicht vorhanden, allerdings bieten die Nachbargemeinden Zugang zur Graz-Köflacher Eisenbahn: Der Bahnhof Söding-Mooskirchen in fünf Kilometer Entfernung zur Strecke Graz – Köflach und der Bahnhof Lieboch zusätzlich zur Strecke Lieboch – Deutschlandsberg.

Der Flughafen Graz ist circa 15 km entfernt.

Die Stadt Graz kann u. a. mit der Watzke Buslinie 711 erreicht werden.

  Commons: Attendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 01.01.2015@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik.steiermark.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 28. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Hitzendorf und der Gemeinden Attendorf und Rohrbach-Steinberg, alle politischer Bezirk Graz-Umgebungg. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 12. Dezember 2013. Nr. 161, 36. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 691.
  3. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  4. Leopold Weber: Die Blei-Zinkerzlagerstätten des Grazer Paläozoikums und ihr geologischer Rahmen. Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt Band 12, Wien 1990. ISBN 978-3-900312-72-5. (29 MB; PDF)
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 42/43, 1992/93, S. 45