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vom 15.04.2018, aktuelle Version,

Austrian Biologist Association

Die Austrian Biologist Association (ABA) mit Sitz in Obermallebarn, Niederösterreich ist ein österreichweit agierender Verein, der sich unter anderem mit Wissenschaftskommunikation und der Vernetzung von Biologen beschäftigt und rund 400 Mitglieder zählt. Die Kommunikation nach außen erfolgt vorrangig über das Online-Magazin bioskop, sowie durch regelmäßig erscheinende Newsletters. Die ABA ist außerdem die einzige Repräsentantin der österreichischen Biologinnen und Biologen innerhalb der European Countries Biologists Association (ECBA)[1] und Mitglied im Umweltdachverband[2]. Die seit 2014 amtierende Präsidentin ist die Biologin Theodora Höger.

Geschichte

Vereinigung österreichischer Biologielehrer

Die Idee zur Gründung eines unabhängigen Biologenvereins wurde 1994 von Biologielehrern in die Tat umgesetzt. Beispielgebend waren hierfür entsprechende Vereinigungen der Chemie- und Geographielehrer Österreichs. Die anfänglichen Ziele waren es, die Situation des Faches Biologie an den AHS zu verbessern. Der Biologieunterricht war nicht durchgehend („7.Klassler-Loch“) und gegenüber den anderen naturwissenschaftlichen Fächern war Biologie bei den Eröffnungszahlen für Übungen schlechter gestellt. Zur intensiveren Vernetzung untereinander wurde ein Mitteilungsblatt „VÖBL“ geschaffen, das 1995 das erste Mal erschien.

Der Bekanntheitsgrad des Vereines wuchs rasch, so dass bereits 1997 auch für die anderen Schularten Sektionen geschaffen wurden. Die Zeitschrift wurde aufgewertet und bekam den Namen „bioskop“ sowie eine ISSN. Das bioskop erschien bis 2011 gedruckt. 1999 folgte der Beitritt zur European Countries Biologists Association (ECBA) beschlossen. Gäste der ECBA aus Deutschland und Frankreich nahmen an der Versammlung teil. Da nur jeweils ein Verein sein Land in der EU vertreten darf, stärkte dieser Beitritt die Position der VÖBL sehr.

ABA

2001 wurde ein neuer Vorstand gewählt, der nicht nur aus Biologielehrern bestand. 2002 wird die Änderung der Namensbezeichnung beschlossen. Aus der „VÖBL“ wurde die „ABA“ (Austrian Biologist Association). Damin einhergehend wurde auch ein neues Leitbild vorgestellt. Neben der Zeitschrift wurden nun auch Tagungen und Exkursionen organisiert. Mit anderen Umweltvereinen war die Austrian Biologist Association im Umweltdachverband vernetzt. Es folgten auch Kooperationen mit „dialog gentechnik“, dem Christian Doppler-Institut in Salzburg und die Feier des Darwin-Jahres gemeinsam mit dem VdBiol, dem Verband deutscher Biologen (heute VBIO).

2010 übernahm ein junges, universitäres Team die Führung des Vereins. Die Vernetzung über das Internet und zu anderen Vereinen wurde ausgebaut und Kontakte über die Alumni zu den Universitäten wurden geknüpft. Im Zuge dieser Änderungen entstand der Newsletter sowie die Umstellung des bioskops von einem Print- auf ein Onlinemedium. Neue Beiräte wurden gewonnen und ein regelmäßiger Stammtisch eingeführt und es wurden Regionalgruppen in Westösterreich und der Steiermark gegründet.[3] 2016 erweiterte die ABA ihr regionales Angebot und schuf weitere Regionalgruppen in Wien und Salzburg.

Inhaltliche Schwerpunkte

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Austrian Biologist Association gehören:

  • Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit
  • Berufsinformation rund um das Thema Biologie
  • Vernetzung von Biologen, Biologielehrern und in fachverwandten Bereichen Tätigen
  • Förderung von Initiativen im Natur- und Umweltschutz
  • Förderung von Aktivitäten zur Förderung von Gesundheit und Wohlergehen auf sozialer und ökologischer Ebene
  • Vertretung Österreichs innerhalb der European Countries Biologists Association (ECBA)
  • Schaffung einer Standesvertretung der biologischen Berufe auf nationaler Ebene

bioskop

Früher noch als Printversion verfügbar, ist das bioskop heutzutage ein reines Online-Magazin in Blogform, das sich inhaltlich mit Themen wie Wissenschaft, Natur- und Umweltschutz, aber auch Biologie im Beruf beschäftigt. Eine beliebte Interviewreihe stellen hierbei die „10 Fragen an berufstätige Biologen“ dar, die Bilder des Berufsalltags von Biologen verschiedenster Fachrichtungen und Tätigkeitsfelder skizzieren sollen.

Seit 2015 ist die Anthropologin Barbara Oberfichtner die Chefredakteurin des bioskop; Herausgeberin ist die Präsidentin der ABA, Theodora Höger[4].

Mitglieder

Die Mitglieder der Austrian Biologist Association setzen sich zusammen aus Biologinnen und Biologen, Personen, die in fachverwandten Bereichen tätig sind, Biologielehrern und -lehrerinnen sowie Studierenden der Biologie und fachverwandter Richtungen.

Die ABA hat Regionalgruppen in

Einzelnachweise

  1. http://www.ecba.eu/index.php/this-is-ecba/organisations/austria-aba
  2. http://www.umweltdachverband.at/mitglieder/
  3. http://www.austrianbiologist.at/bioskop/2014/12/von-der-voebl-zur-aba-1994-2014-ein-rueckblick-von-dr-bernt-ruttner-gruendungsmitglied-und-2-vizepraesident/
  4. http://www.austrianbiologist.at/bioskop/impressum/
  5. http://www.austrianbiologist.at/aba/about