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vom 18.04.2018, aktuelle Version,

Austrian Volley League

Austrian Volley League

Voller Name DenizBank AG Austrian Volley League
Aktuelle Saison 2017/18
Sportart Volleyball
Abkürzung AVL
Verband Österreichischer Volleyballverband
Ligagründung 1953–1961:
Wiener Meisterschaft
1962–1972:
Bundesligameisterschaften
ab 1973
Ligameisterschaft
Mannschaften 10
Titelträger SK Posojilnica Aich/Dob (2)
Rekordmeister aon HotVolleys Wien (18)
Website http://www.volleyleague.at/
Qualifikation zu Champions League
CEV-Pokal
Mitteleuropäische Volleyball-Liga
↓ 2. Volleyball-Bundesliga (II)
2. Bundesliga Nord
2. Bundesliga Süd

Die Austrian Volley League ist die höchste Spielklasse im österreichischen Männer-Volleyballsport. Die Liga wird seit 1972 vom Österreichischen Volleyballverband (ÖVV) ausgetragen. Rekordmeister sind mit 18 Titeln die Aon HotVolleys Wien.

Spielmodus

Die Liga steht in enger Kooperation mit der Mitteleuropäischen Volleyball-Liga (MEVZA). Die zwei besten österreichischen Vereine (zurzeit Hypo Tirol und SK Posojilnica Aich/Dob) spielen in der europäischen Liga und steigen in der österreichischen Bundesliga erst in der AVL Superliga der besten sechs Teams ein.

Die Liga ist in vier Spielphasen unterteilt:

  • Grunddurchgang
  • Superliga
  • Meister-Playoff (K.o.-Phase ab Viertelfinale)
  • U21-Bewerb

Grunddurchgang

Die besten acht Vereine mit Ausnahme der MEVZA-Teams spielen im Grunddurchgang in Hin- und Rückspiel gegeneinander. Die besten vier Teams qualifizieren sich gemeinsam mit den beiden MEVZA-Teams für die Superliga, in der die sechs Mannschaften jeweils ein Hin- und Rückspiel gegeneinander bestreiten und dadurch die Setzung für das Viertelfinale ermitteln. Die restlichen vier Vereine spielen in der AVL 1. Liga, wobei sich die ersten beiden Teams für das Viertelfinale qualifizieren und die letzten beiden an der Aufstiegsrunde teilnehmen.

Meister-Playoff

Die Viertelfinal- und Halbfinalspiele finden im best of five-Modus statt. Das Team mit der besseren Platzierung im Grunddurchgang hat im ersten Spiel Heimrecht, dann wechselt es bei jedem Spiel. Das Finale findet im best of seven-Modus statt und ist ansonstem regeltechnisch den Viertel- und Halbfinalspielen gleichzusetzen. Eine Besonderheit in der Austrian Volley League ist, dass die Verlierer der Viertelfinalspiele die Plätze 5 bis 8 austragen. Die Mannschaften treten dabei analog zu den Halbfinalpaarungen an. Die zwei Gewinner der Serien spielen um den 5. Platz, während die Verlierer um den 7. Platz kämpfen. Die Verlierer der Halbfinalspiele duellieren sich ebenso um Platz 3. Alle Spiele um Platz 3 bis 8 werden im best of three-Modus ausgetragen.

Aufstiegsrunde

Die Aufstiegsrunde besteht aus vier Teams, den beiden besten Teams der Qualifikationsrunde der 2. Bundesliga und den beiden Teams der 1. Bundesliga, die sich nicht für das Viertelfinale qualifiziert haben. In einer Hin- und Rückrunde werden die letzten beiden Teilnehmer der höchsten Spielklasse für die kommende Saison ermittelt.

U-21-Bewerb

Im U-21-Bewerb stellt jeder Verein eine Mannschaft aus Spielern die für die U-21-Nationalmannschaft spielberechtigt sind und maximal zwei Spielern die bis zu 23 Jahre alt sein dürfen. Die Mannschaften werden, in unter Berücksichtigung der geografischen Lage, in zwei Gruppen unterteilt. Die Gruppensieger und die Gruppenzweiten spielen dann in einem Final-Four-Turnier um den Sieg. Dieses Final-Four-Turnier findet meistens im Vorfeld des Cup-Final-Four statt. Die Vorrundenspiele sind werden als Vorpartie zu den normalen Grunddurchgangs-Spielen der Bundesliga durchgeführt, dabei spielen immer die U-21-Mannschaften jener Teams, die im Anschluss das Bundesligaspiel bestreiten. Die Spiele der U-21-Mannschaften der Teams, die bei der MEVZA antreten, sind traditionell die Vorspiele der MEVZA Grunddurchgang-Spiele.

Österreichischer Volleymeister

Sieger der Wiener Meisterschaft (1953–1961)

1953 TJ Sokol X Wien
1954 TJ Sokol X Wien
1955 TJ Sokol X Wien

1956 TJ Sokol X Wien
1957 ÖMV Olympia Wien
1958 ÖMV Vösendorf Wien

1959 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1960 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1961 SC ÖMV Blau-Gelb Wien

Sieger der Bundesmeisterschaften (1962–1971)

1962 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1963 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1964 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1965 SC ÖMV Blau-Gelb Wien

1966 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1967 SC ÖMV Blau-Gelb Wien
1968 TJ Sokol X Wien
1969 ESV Pradl Innsbruck

1970 ESV Pradl Innsbruck
1971 ESV Pradl Innsbruck

Sieger der Austrian Volley League (ab 1972)

1972: DTJ Wien
1973: DTJ Wien
1974: DTJ Wien
1975: DTJ Wien
1976: DTJ Wien
1977: DTJ Wien
1978: DTJ Wien
1979: DTJ Wien
1980: Sokol V Wien
1981: Club A. Tyrolia Wien
1982: POST SV Wien
1983: Club A. Tyrolia Wien
1984: Club A. Tyrolia Wien
1985: Club A. Tyrolia Wien
1986: TJ Sokol V Wien
1987: TJS MÖMA
1988: TJS MÖMA
1989: TJS MÖMA
1990: TJS MÖMA
1991: Sokol V

1992: Donaukraft Wien
1993: Donaukraft Wien
1994: Donaukraft Wien
1995: Paris Lodron Salzburg
1996: Donaukraft Wien
1997: Donaukraft Wien
1998: Donaukraft Wien
1999: Donaukraft Wien
2000: Bayernwerk
2001: e.on hotvolleys
2002: Vienna hotVolleys
2003: Vienna hotVolleys
2004: Aon hotVolleys Wien
2005: Hypo Tirol Volleyballteam
2006: Hypo Tirol Volleyballteam
2007: Aon hotVolleys Wien
2008: Aon hotVolleys Wien
2009: Hypo Tirol Volleyballteam
2010: Hypo Tirol Volleyballteam
2011: Hypo Tirol Volleyballteam

2012: Hypo Tirol Volleyballteam
2013: SK Posojilnica Aich/Dob
2014: Hypo Tirol Volleyballteam
2015: Hypo Tirol Volleyballteam
2016: Hypo Tirol Volleyballteam
2017: Hypo Tirol Volleyballteam
2018: SK Posojilnica Aich/Dob

Liste der Titelträger ab 1972

18 Titeln
  • aon hotVolleys Wien: 1981, 1983, 1984, 1985, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007, 2008
10 Titeln
  • Hypo Tirol Volleyballteam: 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2012, 2014, 2015, 2016, 2017
8 Titeln
  • DTJ Wien: 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979
4 Titeln
  • TJS MÖMA: 1987, 1988, 1989, 1990
3 Titeln
  • Sokol V Wien: 1980, 1986, 1991
2 Titel
  • SK Posojilnica Aich/Dob: 2013, 2018
1 Titel
  • POST SV Wien: 1982