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vom 08.05.2018, aktuelle Version,

Aytaç Sulu

Aytaç Sulu
Personalia
Geburtstag 11. Dezember 1985
Geburtsort Heidelberg, Deutschland
Größe 183 cm
Position Innenverteidigung
Junioren
Jahre Station
FV Nußloch
SG Heidelberg-Kirchheim
0000–2003 SV Sandhausen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2003–2004 SV Sandhausen II
2004–2005 SV Sandhausen 4 0(0)
2005–2007 Bahlinger SC 34 0(3)
2007–2009 TSG 1899 Hoffenheim II 65 0(0)
2009–2011 VfR Aalen 70 0(5)
2011–2012 Gençlerbirliği Ankara 2 0(0)
2011–2012 Gençlerbirliği Ankara A2 1 0(0)
2012 SCR Altach 15 0(2)
2013– SV Darmstadt 98 140 (16)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 22. April 2017

Aytaç Sulu (* 11. Dezember 1985 in Heidelberg) ist ein deutschtürkischer Fußballspieler, der seit 2013 beim SV Darmstadt 98 unter Vertrag steht.

Karriere

Jugend und Wechsel nach Bahlingen

In seiner Jugend spielte Sulu für den FV Nußloch, die SG Heidelberg-Kirchheim sowie den SV Sandhausen. In der Saison 2004/05 kam er auch in der Oberligamannschaft des SV Sandhausen zum Einsatz. 2005 wechselte er zum Bahlinger SC, der aus der Oberliga in die Verbandsliga abgestiegen war. In seiner ersten Saison in Bahlingen erreichte Sulu mit dem Verein den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga. 2007 wurde Sulu von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet, in deren zweite Mannschaft er in der Oberliga eingesetzt wurde.

VfR Aalen

2009 folgte er seinem Hoffenheimer Trainer Rainer Scharinger, der ihn auch schon in Sandhausen trainiert hatte, zum VfR Aalen, der in die Regionalliga Süd abgestiegen war und eine bis auf drei Spieler komplett neue Mannschaft zusammenstellte. Aytaç Sulu wurde Kapitän der im Durchschnitt rund 23 Jahre jungen Mannschaft und absolvierte in der folgenden Saison 33 Spiele, an deren Ende der direkte Wiederaufstieg des Vereins zurück in die Dritte Liga stand. Außerdem gewann Sulu mit dem VfR den WFV-Pokal, dessen Sieg zur Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals berechtigt. Am ersten Spieltag der neuen Drittligasaison gab Aytaç Sulu daraufhin bei der 3:0-Auswärtsniederlage gegen den Zweitligaabsteiger Hansa Rostock am 24. Juli 2010 sein Profiliga-Debüt. Im weiteren Verlauf der Saison erzielte er als Abwehrchef in insgesamt 37 Spielen drei Tore, womit er seinen Teil zum Klassenerhalt der Schwaben beitrug.

Gençlerbirliği Ankara

Verhandlungen über eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags scheiterten im Juni 2011, woraufhin Sulu die Aalener am Saisonende verließ und ablösefrei zum türkischen Erstligisten Gençlerbirliği Ankara wechselte. Beim Hauptstadtverein konnte er sich allerdings nicht durchsetzen; zu seinem Debüt in der Süper Lig kam er erst am 1. Februar 2012, als er bei dem 1:0-Sieg im Heimspiel gegen Gaziantepspor in der 89. Spielminute für Yasin Öztekin eingewechselt wurde. Bis zum Ende der Saison kam Sulu auf nur einen weiteren Kurzeinsatz in der ersten Liga. Lediglich bei einem Einsatz in der Reservemannschaft des Vereins in der A2 Ligi absolvierte er eine Begegnung über 90 Minuten. Zum Sommer 2012 löste Gençlerbirliği den Vertrag mit Sulu auf und stellte ihn frei.

SCR Altach

Sulu schloss sich daraufhin dem österreichischen Zweitligisten SCR Altach an, den Rainer Scharinger inzwischen trainierte. Als dieser Anfang Januar dort entlassen wurde, verließ auch Sulu den Verein und kehrte wieder nach Deutschland zurück, wo ihn der Drittligist SV Darmstadt 98 verpflichtete.

SV Darmstadt 98

In Darmstadt entwickelte er sich zum Leistungsträger und half den Hessen, die in der Winterpause noch den letzten Tabellenplatz belegt hatten, dabei, eine stark verbesserte Rückrunde zu spielen; am Saisonende belegte der Verein zwar noch den ersten Abstiegsplatz, profitierte jedoch vom Zwangsabstieg der Offenbacher Kickers. Nachdem der Klassenerhalt auf diese Weise dennoch erreicht worden war, wurde Sulu bei den Darmstädtern zum Beginn der Saison 2013/14 zum Mannschaftskapitän ernannt.

Am Ende der Saison 2013/14 stieg Sulu mit dem SV Darmstadt 98 in die 2. Bundesliga auf. „Die Lilien“ setzten sich in der Relegation gegen Arminia Bielefeld durch. In der 2. Bundesliga hielt Sulu seinen Stammplatz und blieb Kapitän. Am Ende der Saison stieg er mit Darmstadt 98 in die erste Bundesliga auf und schaffte in der darauffolgenden Saison den Klassenerhalt.

Erfolge

Bahlinger SC
VfR Aalen
SV Darmstadt 98