unbekannter Gast
vom 11.02.2018, aktuelle Version,

Bernhard Rinner

Bernhard Rinner (c) Marija Kanizaj

Bernhard Rinner (* 1970 in Graz) ist ein österreichischer Kulturmanager.

Er studierte Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität und an der Université de Gergovia in Clermont-Ferrand (Frankreich), 1996 schloss er sein Studium mit dem Magisterium ab.

Von 1997 bis 2003 arbeitete er als politischer Sekretär bei LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, von 2004 bis Jänner 2007 war Bernhard Rinner Geschäftsführer der INSTYRIA Kultur Service GmbH, die von der zuständigen Kulturreferenten LH Waltraud Klasnic gegründet wurde. Von 2007 bis 2013 war er Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei, 2010 bis 2013 auch Abgeordneter zum Landtag Steiermark.[1]

Seit 1. Januar 2014 ist Bernhard Rinner Geschäftsführer der Theaterholding Graz | Steiermark GmbH und zuständig für die Konzernleitung der Bühnen Graz (Opernhaus Graz GmbH, Schauspielhaus Graz GmbH, Next Liberty Jugendtheater GmbH, Grazer Spielstätten GmbH, Theaterservice Graz GmbH). Neben der Initiierung von KLANGLICHT, Österreichs größtem Festival für Lichtkunst, setzte Rinner in dieser Funktion mehrere Maßnahmen zur Digitalisierung des Theaters bzw. von Kunst und Kultur um.[2]

Nach einem sukzessiven Anstieg der Besucherzahlen konnten die Bühnen Graz in der Spielzeit 2016/17 erstmals über 0,5 Mio. Besucherinnen und Besucher verzeichnen.[3] Auch die intensivere Bespielung der Schlossbergbühne Kasematten sorgte im Jahr 2017 für einen Besucherrekord.[4]

Einzelnachweise

  1. orf.at: ÖVP-Rinner wird neuer Chef der Theaterholding. Artikel vom 25. September 2013, abgerufen am 1. April 2017.
  2. Vorhang auf für die digitale Bühne der Theaterholding Graz. (horizont.at [abgerufen am 6. Februar 2018]).
  3. Theaterholding Graz: Besucherzahlen steigen - steiermark.ORF.at. Abgerufen am 5. Februar 2018.
  4. Bilderbuch, Cyrano & Co.: Rekordsaison in den Kasematten. In: www.kleinezeitung.at. (kleinezeitung.at [abgerufen am 6. Februar 2018]).