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vom 01.04.2018, aktuelle Version,

Bernhard Tilg

Bernhard Tilg (2015)

Bernhard Tilg (* 1. September 1967 in Zams, Bundesland Tirol) ist ein österreichischer Politiker. Seit 2008 ist er Landesrat in der Landesregierung Platter I, Platter II und Platter III.

Biografie

Nach dem Schulbesuch in Landeck und Innsbruck studierte er Elektrotechnik in Graz und schloss dieses Studium 1991 als Diplomingenieur ab. Im Anschluss erfolgte seine Promotion, die er 1995 mit einem Doktor der Technischen Wissenschaften abschloss. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of California von 1998 bis 1999 wurde er 1999 zunächst Universitätsdozent an der Technischen Universität Graz. 2000 erhielt er den Start-Preis, den höchstdotierten Wissenschaftspreis Österreichs für Nachwuchsforscher unter 35 Jahren.

2002 wurde er zum Universitätsprofessor an die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall in Tirol berufen, sowie wenig später zum Vizerektor ernannt. Zwischen 2004 und 2008 war er schließlich Rektor und Geschäftsführer der UMIT.

Politik

Am 1. Juli 2008 wurde Tilg, der Mitglied der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) ist, von Landeshauptmann Günther Platter zum Landesrat in die Tiroler Landesregierung gewählt. In dieser Funktion legte er 2009 ein neues Landesrettungsgesetz vor.[1]

Am 24. Mai 2013 wurde Tilg vom Tiroler Landtag ein weiteres Mal zum Landesrat gewählt. Seine Ressortzuständigkeiten in der Landesregierung Platter II umfassen

  • Gesundheitspolitik; Gesundheitswesen einschließlich des Gemeindesanitätsdienstes, des Rettungswesens und des Leichen- und Bestattungswesens; Kurorte, natürliche Heilvorkommen; Nahrungsmittelkontrolle; medizinischer Strahlenschutz; krankenanstaltenbezogene Suchtangelegenheiten und Suchtpräventionsstelle des Landes; schulärztlicher Dienst; Angelegenheiten der Gesundheitsberufe; Krankenanstaltenwesen; Personalangelegenheiten der Bediensteten bei der TILAK; Beteiligungen des Landes an der TILAK und der ELGA GmbH;
  • Gesundheits- und Sozialsprengel; Pflegegeld; Heimangelegenheiten;
  • Universitätsangelegenheiten; Fachhochschulen; Fonds zur Förderung der Wissenschaft.

Tilg ist außerdem Mitglied der Jungen Kurie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).[2]

Einzelnachweise

  1. LR Bernhard Tilg präsentiert Tiroler Rettungsdienstgesetz 2009
  2. ÖAW (Memento des Originals vom 10. März 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oeaw.ac.at