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vom 21.11.2016, aktuelle Version,

Bernhard Zimmerhofer

Bernhard Zimmerhofer (* 31. Oktober 1963 in Luttach) ist ein Südtiroler Politiker.

Zimmerhofer, beruflich als Angestellter tätig, wurde von seinem Schwager, dem Bergsteiger Alois Brugger, 2005 dazu überredet, sich politisch in der Südtiroler Volkspartei (SVP) zu engagieren und gleich in den Ahrntaler Gemeinderat gewählt. Nach Bruggers Tod 2006 im Himalaya distanzierte er sich zunehmend von der SVP und trat bei den Gemeinderatswahlen 2010 für die Süd-Tiroler Freiheit an, die dank Zimmerhofers Einsatz die Zahl ihrer Sitze von einem auf sechs erhöhen konnte.[1]

Bei den Landtagswahlen 2013 konnte Zimmerhofer auf der Liste der Süd-Tiroler Freiheit am drittmeisten Vorzugsstimmen auf sich vereinen und ein Restmandat für Landtag und Regionalrat erringen.[2] Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Volkstumspolitik und der Propagierung des Selbstbestimmungsrechts für Südtirol.[3]

Einzelnachweise

  1. Silke Hinterwaldner: Bernhards Freiheit. In: Neue Südtiroler Tageszeitung. Nr. 213, 30. Oktober 2013, S. 19.
  2. Die 35 neuen Landtagsabgeordneten im Überblick. Südtirol Online (stol.it), 28. Oktober 2013, abgerufen am 31. Oktober 2013.
  3. Norbert Dall’Ò: Die Erstklässler. In: ff – Südtiroler Wochenmagazin. Nr. 44, 31. Oktober 2013, S. 40–41.