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vom 05.04.2018, aktuelle Version,

Bings (Bludenz)

Bings (Dorf)
Ortschaft
Bings (Bludenz) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bludenz (BZ), Vorarlberg
Gerichtsbezirk Bludenz
Pol. Gemeinde Bludenz
Koordinaten 47° 8′ 39″ N,  51′ 35″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 404 (2011)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 17065
Zählsprengel/ -bezirk Bings mit Radin (80103 016)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; VoGIS

f0f0BW

Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit in Bings, Blick von Nordwesten.
Volksschule Oberbings Nr. 16 neben der Pfarrkirche.
Westliche Ortseinfahrt von Bings (L97).

Bings (auch: Bludenz-Bings, 614 m ü. A.) ist ein Ortsteil der Gemeinde Bludenz in Vorarlberg (Österreich). Der Ort liegt etwa 2 km Luftlinie von der Stadtgrenze Bludenz entfernt und grenzt direkt an die Gemeinde Stallehr im Montafon an, wobei die Alfenz einen Teil der natürlichen Gemeindegrenze bilden. Bings zählt, wie auch die Bludenzer Ortsteile Ausserbraz und Radin, zum Klostertal und nicht wie die Stadt Bludenz zum Walgau.[1] Bings wird in Oberbings und Unterbings eingeteilt. Etwa 800 m Luftlinie von der Bingser Kirche (Oberbings) liegt die Rotte St. Leonhard.

Bings zählt 151 Wohngebäude und 404 Einwohner (2011).[2] Im Jahr 1787 wurden im Ortsteil Bings lediglich 16 Wohnhäuser mit 75 Einwohnern gezählt.[3] Ortsvorsteher ist Edmund Jenny.

Kirche

Die denkmalgeschützte Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit ist die einzige römisch-katholische Kirche in der Ortschaft Bings. Die Bewohner von Bings sind überwiegend römisch-katholischen Glaubens.

Bings und Stallehr bilden seit 1948 zusammen eine eigene Pfarrvikarie und seit 1956 eine eigene Pfarre (siehe auch: Liste der Pfarren im Dekanat Bludenz-Sonnenberg).[4]

Volksschule

Die Volksschule Oberbings Nr. 16 liegt direkt neben der Pfarrkirche. Das Fresko über dem Eingang stammt von Hubert Fritz, der auch die Fresken am Chorbogen der Pfarrkirche Bings, die Wallfahrtskirche Mariä Geburt (Stallehr) und die Johannes-Nepomuk-Kirche (Lorüns) teilweise ausgestaltet bzw. das Fresko Herzogs Friedrich V. von Österreich beim Stadtmuseum Bludenz geschaffen hat.

Verkehr

Die Hauptstraße, die durch den Ort führt, ist die Landesstraße L97 (Klostertalerstraße). Von der S16 (Arlberg Schnellstraße) aus ist Bings über eine eigene Abfahrt erreichbar (zusammen mit Stallehr).

Bings liegt direkt an der Arlbergbahn. Der Ortsteil erhielt am 15. August 1908 einen eigenen ÖBB-Bahnhof, es bleiben aber heute keinen Personenzüge mehr stehen. Der Bahnhof selbst war seit dem 13. Dezember 1977 bereits unbesetzt.[5]

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Bings ist über die Jahrhunderte hinweg schwankend:

Literatur

  • Benedikt Bilgeri: Der Arlberg und die Anfänge der Stadt Bludenz, in: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, 90. Jg. 1972, S. 1–17 (Digitalisat)
  • Johann Moser: Bludenzer Personen- und Häuserbeschrieb 1784 bis 1789. Edition und Auswertung. Geschichtsverein Region Bludenz, ISBN 978-3-901833-34-2.
  Commons: Bings (Vorarlberg)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. In früherer Zeit wurde Bings, wohl wegen der Nähe zu Stallehr, teilweise auch zur Talschaft Montafon gezählt.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011.
  3. Rudolf Küng in Festschrift 600 Jahre St. Leonhard 1390 bis 1990, S. 5. Siehe auch: Archivale des Monats (2011) Kleinausstellungen des Vorarlberger Landesarchivs, S. 13.
  4. Manfred Tschaikner in Herrschaft, Gericht, Steuergenossenschaft, Kirchspiel und Gemeinde, Online Beitrag „Verba volant“ des Vorarlberger Landesarchivs, S. 10.
  5. Chronik Arlbergbahn (Memento des Originals vom 11. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arlbergbahn.at.