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vom 19.06.2017, aktuelle Version,

Birgit Unterweger

Birgit Unterweger (* 2. August 1976 in Linz, Oberösterreich) ist eine österreichische Schauspielerin.

Leben

Birgit Unterweger wuchs als Tochter eines österreichischen Unternehmers und einer Lehrerin in Linz auf. Nach dem Abitur absolvierte Unterweger eine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Erste Bühnenerfahrungen machte sie bei einer Aufführung von Shakespeares Stück Ein Sommernachtstraum im Rahmen der Salzburger Festspiele. Ihr erstes Engagement erfolgte 1997 bis 2001 am Deutschen Nationaltheater in Weimar unter der Leitung von Günther Beelitz. Von 2000 bis 2008 war sie am Schauspiel Dortmund engagiert. In der Spielzeit 2007/08 kam ein Gastengagement am Deutschen Theater Berlin hinzu, wo sie bei den Stücken Pornographie (Christoph Mehler) und Die bitteren Tränen der Petra von Kant (Philipp Preuss) mitwirkte. Im Sommer 2008 wechselte sie an das Schauspiel Leipzig unter der Intendanz von Sebastian Hartmann, wo sie bis 2013 verblieb. In der Spielzeit 2013/14 war sie wieder Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater in Weimar. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie Ensemblemitglied des Schauspiels Stuttgart.

Sie arbeitete u.a. mit den Regisseuren Wolfgang Maria Bauer, Michael Gruner, Uwe Hergenröder, Jürgen Kruse, Amelie Niermeyer, Katja Paryla, Georg Schmiedleitner, Herrman Schmidt-Rahmer und Christopher Rüping.

Unterweger hat zwei Kinder und lebt mit dem Schauspieler Manuel Harder zusammen.

Auszeichnungen

  • 2003 „Nachwuchsschauspielerin des Jahres in NRW“, für ihre Darstellung der Simone in Che Walkers „Lange her“

Produktionen (Auswahl)

  • Hedda in Hedda Gabler (Ibsen), Regie: Philipp Preuss
  • Titelrolle in Nora (Ibsen), Regie: Michael Gruner
  • Stella in Stella (Goethe), Regie: Uwe Hergenröder
  • keiner weiß mehr 2 oder martin kippenberger ist nicht tot (Kater), Regie: Philipp Preuss
  • Lena in Das kalte Kind (Mayenburg), Regie: Roland Schäfer
  • Sie in Wir sind nicht das Ende (Carsten Brandau), Regie: Manuel Harder
  • Simone in der deutschen Erstaufführung Lange her (Walker), Regie: Heinz Kreidl
  • Luise in Kabale und Liebe (Schiller), Regie: Matthias Gehrt
  • in Peer Gynt (Ibsen), Regie: Christopher Rüping