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vom 02.04.2018, aktuelle Version,

Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft

Osterreich   Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW)p1
Staatliche Ebene Bundesebene
Stellung Nachgeordnete Dienststelle
Rechtsform Anstalt öffentlichen Rechts
Aufsicht Sektion IV Forstwesen[1] am Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Gründung 1874 (als AöR 2005)
Hauptsitz Wien 13 (1131), Seckendorff-Gudent-Weg 8
Leitung Gerhard Mannsberger (Eigentümervertreter), Johannes Schima (Vors. Wirtschaftsrat), Peter Mayer (Leiter)
Mitarbeiter 288 (2012)[2]
Umsatz 21 Mio. Euro
Website bfw.ac.at

Das österreichische Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und wurde 2005 aus dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ausgegliedert.[3][4] Das BFW wurde 1874 von Kaiser Franz Josef als k. k. Forstliche Versuchsleitung ins Leben gerufen.[5]

Forschungsbereiche sind:[6]

  • die nachhaltige multifunktionale Nutzung, Gestaltung und der Schutz von Waldökosystemen und Trinkwassereinzugsgebieten
  • die langfristigen Ökosystemveränderungen und die Erhaltung sowie Förderung der biologischen Vielfalt
  • der Schutz vor Naturgefahren und der Umgang mit Georisken

Es besteht aus sechs Fachinstituten, zwei forstlichen Ausbildungsstätten[7] (FAST Ort,[8] Schloss Ort bei Gmunden in Oberösterreich und FAST Ossiach[9] in Ossiach in Kärnten), einer Bibliotheks- und Dokumentationsstelle sowie mehreren internen Servicestellen. Insgesamt hat das BFW derzeit 280 Mitarbeitende.[2]

Der Hauptsitz befindet sich in Schönbrunn in Wien, daneben gibt es noch Standorte in Mariabrunn/Wien und Innsbruck in Tirol, einen Versuchsgarten bei Tulln sowie einen Lehr- und Versuchsforst in Kärnten. Darüber hinaus wird das Museum für das forstliche Versuchswesen am Standort Mariabrunn mitbetreut.

Von 2005 bis 2015 fungierte Hubert Dürrstein als Vorsitzender des Wirtschaftsrates des BFW.[10]

Einzelnachweise

  1. Sektion IV - Forstwesen (Memento des Originals vom 18. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lebensministerium.at
  2. 1 2 Organisation, bfw.ac.at; und Organigramm
  3. Bundesgesetz, mit dem ein Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft als Anstalt öffentlichen Rechts errichtet und das Bundesamt für Wald eingerichtet wird - BFW-Gesetz - BFWG. StF: BGBl. I Nr. 83/2004 (ris.bka)
  4. Chronik des BFW
  5. Chronik des BFW
  6. § 130 ForstG (ris.bka); auch § 4 ff BFW-Gesetz
  7. im Sinne des § 129 des Forstgesetzes 1975; Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft vom 17. November 1987 über die Forstfachschule und die Forstlichen Ausbildungsstätten StF: BGBl. Nr. 665/1987, II. Abachnitt Forstliche Ausbildungsstätten §§ 6 ff
  8. Forstliche Ausbildungsstätte Ort - Gmunden (Memento des Originals vom 11. Dezember 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bfw.ac.at
  9. Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach (Memento des Originals vom 26. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bfw.ac.at
  10. BOKU: Hubert Dürrstein. Abgerufen am 16. August 2017.