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vom 27.06.2017, aktuelle Version,

Carl von Zeska

Carl von Zeska. Foto von Rudolf Krziwanek.

Carl von Zeska, ab 1917 Edler von Zeska (* 31. Oktober 1862 in Hamburg; † 18. Juli 1938 in Wien) war ein österreichischer Theaterschauspieler.

Leben

Er entstammte einer schleswig-holsteinischen Familie. Zeska war von 1892 bis 1932 am Wiener Burgtheater engagiert. Rudolf Lothar beschrieb ihn als „vortrefflichen Darsteller verfluchter Kerle und leichtsinniger Lebemänner“. Beim Film trat Zeska kaum als Schauspieler in Erscheinung, führte jedoch 1913 beim Aufsehen erregenden Film Johann Strauß an der schönen blauen Donau Regie und übernahm auch die Titelrolle.

Zeska erhielt als k.u.k. Hofburgschauspieler am 12. Dezember 1908 mit Diplom vom 9. Jänner 1909 in Wien die österreichische Adelsprävalierung und Wappenbestätigung. Zusätzlich wurde ihm am 20. April 1917 in Wien das Prädikat „Edler von“ verliehen.[1]

Carl von Zeska ist der Vater des Kammerschauspielers Philipp Zeska (1896–1977).

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof (33A-5-19)

Werke

  • Auf dem Garnisonsball, Lustspiel in 1 Aufzug, Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig, 1888

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Literatur

  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XVI, Seite 513, Band 137 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2005, ISBN 3-7980-0837-X
  • Friedrich Ritter Schreitter von Schwarzenfeld: Die v. Zeska. Beziehungen Schleswig-Holsteins zum Wiener Burgtheater, in: Jahrbuch der Arbeitsgemeinschaft Schwansen, Amt Hütten und Dänischwohld, Band 8, 1950
  • Seine Stimme ist auf mehreren Schallplatten von GRAMOLA und GRAMMOPHON zu hören: Gedichte von Baumbach wie "Das Huhn und der Karpfen" (Heinrich Seidel), "Schwalbenschwanz und Milchdieb"(Baumbach).

Einzelnachweise

  1. Arno Kerschbaumer, Nobilitierungen unter der Regentschaft Kaiser Karl I. / IV. Károly király (1916-1921), Graz 2016 (ISBN 978-3-9504153-1-5), S. 93.