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vom 02.03.2017, aktuelle Version,

Chorus sine nomine

Chorus sine nomine
Sitz: Osterreich Wien
Gründung: 1991
Gattung: Gemischter Chor
Gründer: Johannes Hiemetsberger
Leitung: Johannes Hiemetsberger
Stimmen: (SATB)
Website: http://www.chorussinenomine.at

Der Chorus sine nomine ist ein gemischter Chor aus Wien.

1991 wurde der Chor von Johannes Hiemetsberger gegründet und ist heute ein gefragtes Vokalensemble in Österreich. Er ist Gast bei renommierten Festivals und Veranstaltern wie dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, dem Festival Osterklang Wien, der Styriarte, den Salzburger Festspielen Pfingsten+Barock, dem Internationalen Brucknerfest in Linz, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem Musikfestival Grafenegg oder dem Ravenna Festival sowie bei den Konzertreihen der Musikalischen Jugend Österreichs (Jeunesse), mit der den Chor eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit verbindet. Jenseits der Grenzen war der Chor in den letzten Jahren in Deutschland, Ungarn, Italien, Luxemburg, Frankreich, Kroatien, Polen sowie auf ausgedehnten Tourneen auf den Philippinen, in Taiwan, den USA und Südamerika zu hören.

Zahlreiche erste Preise bei bedeutenden Chorwettbewerben (EBU-Wettbewerb „Let the Peoples Sing“, Chorbewerb Spittal an der Drau, „Florilège Vocal de Tours“) sowie CD-Produktionen dokumentieren Qualität und Stellenwert des Herzensanliegens des Chorus sine nomine: vor allem die Pflege der A-cappella-Musik in ihrer gesamten Vielfalt.

Der Chorus sine nomine zeichnet sich aus durch seine eigens konzipierten, teils szenischen Konzertformen wie „frost.“, „The Power of Heaven“ oder „tuuli“ (ausgezeichnet mit dem Anerkennungspreis für Bühnenkunst 2011 des Landes Oberösterreich). Zeitgenössische Musik ist dem Chor ein Anliegen, deshalb vergibt er immer wieder Kompositionsaufträge an Komponisten wie Wolfgang Sauseng („Johannespassion“, „Totentanz“), J. Peter Koene und Gunnar Eriksson.

Gemeinsam mit Partnern wie Martin Haselböck, Andrés Orozco-Estrada, HK Gruber, Jordi Savall, Trevor Pinnock,Gidon Kremer, Kristjan Järvi, der Camerata Salzburg, dem Ensemble Amarcord Wien, dem RSO Wien, den Bläsern der Wiener Symphoniker, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Prisma Wien, dem L’Orfeo Barockorchester, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, der Wiener Akademie, dem Ensemble Sarband/Vladimir Ivanoff, dem Klavierduo Eduard und Johannes Kutrowatz sowie Roger Vignoles realisiert der Chorus sine nomine stilistisch vielfältige Programme, darunter Cavalieris Rappresentatione di anima e di corpo, die Marienvesper von Claudio Monteverdi und die Passionen Johann Sebastian Bachs, aber auch Leonard Bernsteins Mass, Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro, Sofia Gubaidulinas Sonnengesang, Steve Reichs Desert Music und Mendelssohns Lobgesang.

2016 feierte der Chorus sine nomine seinen 25. Geburtstag und setzte nach seinem Festtag (Festone) im Wiener Semperdepot seine Jubiläumsfeierlichkeiten mit einer Österreich-Tournee "Brahms, the Gospel and Me" fort. Zum Abschluss der Festivitäten wurde unter Matthew Halls im Dezember 2016 Händels Messias in Grafenegg aufgeführt.

Aufnahmen

  • Chorus sine nomine - a cappella Chormusik
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Le nozze di Figaro, RSO Wien, Bertrand de Billy (ORF)
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Don Giovanni, RSO Wien, Bertrand de Billy (ORF)
  • Anonymus XX, Chormusik des 20. Jahrhunderts (ORF)
  • Wolfgang Sauseng, Passio Iesu secundum Ioannem, ein Auftragswerk des Chorus sine nomine ([ORF)
  • Frank Martin, Messe für Doppelchor (ORF)
  • Leonard Bernstein, Mass, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Kristjan Järvi (Chandos Records)
  • Johann Sebastian Bach, Die Motetten BWV 225-230 (Gramola)
  • Voices of Nature, Live-Mitschnitt eines Konzerts im Wiener Radiokulturhaus (ORF)
  • The Sound of Weimar, Werke von Franz Lizt, Wiener Akademie, Martin Haselböck (NCA)
  • The Marriage of Heaven and Hell, a cappella Chormusik (Gramola)
  • Felix Mendelssohn Bartholdy, Symphonie Nr. 2 "Lobgesang", Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Andrés Orozco-Estrada (Preiser Records)
  • Steve Reich, The Desert Music, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Kristjan Järvi] (Chandos Records)
  • Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem (Gramola)
  • Miserere, Gregorio Allegri, Miserere mei deus (arr. Vladimir Ivanoff) (Gramola)

Auszeichnungen

  • Österreichisches Bundesjugendsingen 1995 - Erster Preis
  • Internationaler Chorwettbewerb in Tours
    • Erster Preis in der Kategorie „Gemischter Chor“
    • Sonderpreis für die beste Interpretation
    • Grand Prix der Stadt Tours für die höchste beim Wettbewerb erreichte Gesamtbewertung
  • Internationaler Chorbewerb in Spittal an der Drau
    • 1. Preis in der Kategorie B
    • 2. Preis in der Kategorie A
    • höchste Gesamtbewertung
  • Cheer Formosa International Choral Festival, Taiwan, 2000, als Vertreter Österreichs
  • Ferdinand-Grossmann-Preis 2000
  • Let the Peoples Sing 2001 - Erster Preis
  • Ö1 Pasticciopreis im März 2010 für die Gesamteinspielung der Motetten von J.S.Bach
  • Anerkennungspreis für Bühnenkunst des Landes Oberösterreich 2011 für das Programm "tuuli"