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vom 22.05.2020, aktuelle Version,

Christine Roilo

Christine Roilo (* 1959 in Brixen) ist eine Südtiroler Archivarin und Leiterin des Südtiroler Landesarchivs.

Leben

Roilo studierte Geschichte an den Universitäten Innsbruck und Padua und steht dem Südtiroler Landesarchiv vor, wo sie sich neben ihren dienstlichen Verpflichtungen auch historischer Forschungstätigkeit widmet. 2006 wurde ihr der Walther-von-der-Vogelweide-Förderpreis des Südtiroler Kulturinstituts zugesprochen.

Roilo war mit Silvia Spada, Andrea di Michele und Hannes Obermair Mitglied der Historikergruppe, die 2014 eine zeithistorische Dokumentationsausstellung im Bozner Siegesdenkmal erstellte.[1]

Zu ihren Arbeitsfeldern zählen Editionen, familiengeschichtliche, geschlechtergeschichtliche und medizinhistorische Themen.

2019 wurde ihr von ihrer Amtsstelle zum 60. Geburtstag eine Festschrift gewidmet.[2]

Auszeichnungen

Publikationen (Auswahl)

  • Das Registrum Goswins von Marienberg (Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs 5). Innsbruck: Wagner 1996, ISBN 978-3-7030-0282-3.
  • «Schätzbarste Fräule Tant»: Brixen als verlorenes Paradies. Bürgerliche Frauenschicksale im Spiegel eines Briefwechsels des 19. Jahrhunderts. In: Der andere Weg, hrsg. von Siglinde Clementi, Brixen: Weger 2005, S. 203–245.
  • Der Kuihof in Guntschna: vom Leben und Trinken im alten Bozen. Lana: Tappeiner 2008, ISBN 978-88-7073-442-3.

Literatur

  • Hans Heiss: Christine Roilo erhält Förderpreis "Walther von der Vogelweide": aus der Laudatio zur Preisverleihung im "Waltherhaus" in Bozen, am 10. November 2006. In: Der Schlern. Nr. 71, Januar 2007, S. 36–43.

Einzelnachweise

  1. Website der Dokumentations-Ausstellung «BZ '18–'45: ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen» (Impressum), abgerufen am 1. September 2014.
  2. Klaus Graf: Archivarsfestschrift Manipulus florum, Beitrag auf archivalia vom 19. Mai 2020.