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vom 18.04.2019, aktuelle Version,

Cid Rim

Cid Rim (auch CD_RM, eigentlich: Clemens Bacher; * 1985) ist ein österreichischer Schlagzeuger und Musikproduzent.

Leben und Wirken

Bacher wuchs im 7. Gemeindebezirk von Wien auf.[1] Durch seinen Vater, der in einer Jazzband Trompete spielte, kam er früh zur Musik und erlernte mit sechs Jahren Klavier sowie mit 14 Jahren Schlagzeug. Nach der Matura am Gymnasium Kundmanngasse studierte er Jazz-Schlagzeug am Wiener Konservatorium.[2] Parallel spielte er in den frühen 2000er-Jahren gemeinsam mit seinen Schulfreunden Dorian Concept und The Clonious in der Funk-Band JSBL.[3] Mit beiden gehörte er dem Wiener Musiklabel Affine Records an, mit dem er weiterhin verbunden ist.

2010 brachte Cid Rim seine erste eigene EP Full Nelson heraus. Zwei Jahre später nahm ihn das schottische Label LuckyMe unter Vertrag, bei dem er noch 2012 das „Mini-Album“ Cid Rim veröffentlichte.[4] Außerdem trat er mit Remixes, unter anderem für Chvrches und Darwin Deez, sowie als Produzent des Albums Vibes von Theophilus London in Erscheinung.[5][6] 2013 und 2016 trat er am Waves Vienna auf, 2015 bei den Wiener Festivals ImPulsTanz und Popfest. Im Oktober 2017 veröffentlichte er sein Debütalbum Material.

Cid Rim zählte bzw. zählt bei den Amadeus Austrian Music Awards 2014, 2015, 2018 und 2019 zu den 20 Künstlern, die von der Redaktion des Radiosenders FM4 für den FM4 Award nominiert wurden. Er ordnet sich selbst keinem festen Genre zu. Das Musikmagazin The Gap bezeichnete seine Musik als „Mixtur aus Funk, Jazz, HipHop und UK Bass“[7], das Internetportal Music Austria beschreibt sein erstes Album als Vereinigung von „Clubelemente[n] mit jazzigem Einfluss“.[8]

Diskografie

Alben

  • 2012: Cid Rim („Mini-Album“), LuckyMe
  • 2017: Material, LuckyMe

Singles & EPs

  • 2010: Full Nelson (EP, mit The Clonious), Affine Records
  • 2011: On! / Slippin‘, TLM Records
  • 2013: Mute City (EP), LuckyMe
  • 2015: Charge/Kano, LuckyMe

Einzelnachweise

  1. Julia Wenzel: 22 österreichische Acts, die man kennen sollte. Die Presse, abgerufen am 11. Februar 2019
  2. Cid Rim. Ö1 Kulturjournal, 31. Juli 2015 (abgerufen am 11. Februar 2019)
  3. Sebastian Fasthuber: „Manche Musik braucht es nicht. Meine schon!“ Falter 42/2017, S. 34–35
  4. Larry Fitzmaurice: Cid Rim – Cid Rim. Albumkritik bei Pitchfork, 15. August 2012 (abgerufen am 11. Februar 2019)
  5. Marco Weise: Cid Rim: "Pasta braucht nicht viele Zutaten". Kurier.at, 30. Oktober 2017 (abgerufen am 11. Februar 2019)
  6. Cid Rim bei Allmusic (abgerufen am 11. Februar 2019)
  7. Jonas Vogt: Jazz mit Konzept, Drummer mit Klavier. The Gap, 20. August 2012 (abgerufen am 11. Februar 2019)
  8. Anne-Marie Darok: Porträt: Cid Rim. Musicaustria.at, 3. Dezember 2013 (abgerufen am 11. Februar 2019)