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vom 25.06.2017, aktuelle Version,

Clara Luzia

Clara Luzia

Clara Luzia (Album-Release Falling Into Place, WUK 2011)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Pop, Pop
Gründung 2005
Website www.claraluzia.com
Aktuelle Besetzung
Clara Luzia
pauT
Catharina Priemer
Lina Seybold
Ehemalige Mitglieder
Alexander Nefzger (2006–2009)
Manfred Fau (2006–2009)
Mika Vember (2006–2008)
Ines Perschy (2007–2013)
Max Hauer (2011–2014)
Heidi Dokalik (2006–2014)

Clara Luzia ist der Künstlername der österreichischen Singer-Songwriterin Clara Luzia Maria Priemer-Humpel (* 1978 in Oberretzbach, Niederösterreich).

Werdegang

Alalie Lilt

Clara Humpel gründete 1999 zusammen mit ihrer Schwester Veronika und Elisabeth Gettinger die Formation 'Alalie Lilt'. Bis 2001 wuchs das Trio zu einem Sextett mit Toni Holzreiter (Schlagzeug), Jutta Sierlinger (Violine) und Andrea Fränzl (Bass). Die Band nahm 2002 ihr Debütalbum Cyclopedia auf, das bald darauf vergriffen war. 2005 folgte What Is Gone Doesn’t Necessarily Disappear, das auf Extraplatte erschien. Ihr letztes Konzert spielten Alalie Lilt beim fm5-Fest im Jänner 2006 gemeinsam mit Bauchklang, Roter Stern Silberstern und vielen anderen.

Clara Humpel verließ die Band, um sich fortan ganz ihrem „Soloprojekt“ Clara Luzia zu widmen.

Clara Luzia

Ihr Debüt legte Clara Luzia im April 2006 vor: Railroad Tracks. Das eigens von Humpel gegründete Label Asinella Records feierte damit seinen Einstand. Produziert wurde Railroad Tracks (wie auch die späteren Alben The Long Memory und The Ground Below) von Alexander Nefzger, der auch für die Produktionen von André Heller, Chris Gelbmann und dem Wiener Liedermacher Kempf 2006 viel Lob bei den Kritikern fand.

Gleich im ersten Jahr ihres Bestehens 2006 konnte Clara Luzia mit ihrer Band neben zahlreichen eigenen Konzerten auch jene von internationalen Größen wie Sophie Zelmani, Sarah Bettens, Badly Drawn Boy oder The Frames eröffnen. 2007 erschien mit The Long Memory ihr zweites Werk, das mit ein wenig Verzögerung auch in Deutschland und der Schweiz über das Indielabel Unterm Durchschnitt veröffentlicht wurde. Ihr drittes Album mit dem Titel The Ground Below erschien am 16. April 2009 und wurde bei einem ausverkauften Konzert im Wiener WUK präsentiert. Mit Erscheinen von The Ground Below wurde Clara Luzia offiziell zum Quintett, Mika Vember hat die Band verlassen, um sich ihrer Solokarriere zu widmen. Das vierte Album, Falling Into Place, wurde am 15. April 2011 veröffentlicht, die Präsentation fand erneut im ausverkauften WUK in Wien statt.[1] In der Kinodokumentation Oh Yeah, She Performs (2012) von Mirjam Unger war sie eine der vier porträtierten Musikerinnen.[2] Das fünfte Album We Are Fish wurde am 1. März 2013 veröffentlicht, die Präsentation fand abermals im WUK in Wien statt. Am 9. Oktober 2015 erschien das weitgehend mit Hilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne finanzierte[3], von Julian Simmons produzierte sechste Album Here's to Nemesis, auf dem Clara Luzia von Cathi Priemer (Schlagzeug, Percussion) und PauT (Bass) begleitet wird.

Für Andreas Prochaskas preisgekrönten Film Das finstere Tal lieferte Clara Luzia 2014 gemeinsam mit ihrer Schlagzeugerin Cathi Priemer den Titelsong Sinnerman. Für das Auftragswerk Lavant! von Bernd Liepold-Mosser am Stadttheater Klagenfurt schrieb Clara Luzia die Musik und spielte diese gemeinsam mit Band auch live bei den Aufführungen im Oktober 2015.

Privates

Ihre Familie betreibt in ihrem Heimatort das kleine Weingut Humpel.[4]

Am 23. Mai 2014 ging sie eine eingetragene Partnerschaft mit der Schlagzeugerin Catharina Priemer ein.

Auszeichnungen

Diskografie

Clara Luzia (Donauinselfest 2013)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
The Ground Below
  AT 61 01.05.2009 (3 Wo.) [5]
Falling into Place
  AT 46 29.04.2011 (3 Wo.) [5]
We Are Fish
  AT 15 15.03.2013 (5 Wo.) [5]
Here’s To Nemesis
  AT 68 23.10.2015 (… Wo.) [5]
[5]
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Alalie Lilt

  • 2002: Cyclopedia
  • 2005: What Is Gone Doesn't Necessarily Disappear

Clara Luzia

  • 2006: Railroad Tracks
  • 2007: The Long Memory
  • 2008: 7" Split Single / Mika Vember
  • 2008: The String - And Then Some - EP
  • 2009: The Ground Below
  • 2011: Falling into Place
  • 2013: We Are Fish[6]
  • 2015: Here’s To Nemesis

Quellen

  1. WUK: Albumpräsentation: Clara Luzia „Falling Into Place“ (20. April 2011)
  2. ohyeahsheperforms.com: Die Musikerinnen
  3. einen kleinen Sturm im Kopf und im Herz. Clara Luzia im mica-Interview auf: music austria am 6. Oktober 2015. Abgerufen am 22. Dezember 2015
  4. Clara Luzia im Interview bei Willkommen Österreich
  5. 1 2 3 4 5 AT-Chartdiskografie
  6. Pressemitteilung zur Veröffentlichung von „We Are Fish“ (PDF; 55 kB)
  Commons: Clara Luzia  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien