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vom 02.03.2017, aktuelle Version,

Cornelius Kirschner

Cornelius Kirschner (28. Mai 1858 in Wien4. März 1931 ebenda) war ein österreichischer Schauspieler.

Leben

Kirschner, Sohn eines Waffenfabrikanten, studierte zunächst Chemie und arbeitete auch in diesem Bereich. Da er jedoch Interesse am Theater hatte, wurde er von Alwin Swoboda am Ringtheater bereits als Statist verwendet.

1875 entschied er sich dann für den Bühnenberuf. Er begann in Bösendorf, kam dann nach Mödling, Wels, Olmütz, Budapest, Breslau und Berlin. Bei Gründung des Raimundtheaters 1893 wurde er an diese Bühne verpflichtet. Nur von 1900 bis 1902 war er Mitglied des Carltheaters. Vom Raimundtheater schied er 1910, um dann bis 1927 am dann am Deutschen Volkstheater zu arbeiten, hauptsächlich in Stücken von Nestroy, Anzengruber und Thoma.

Er wirkte an allen Bühnen, an denen er tätig war, in den charakterkomischen oder humoristischen Väterrollen, mit welchen er auch vielen Beifall fand.

Aus seinen Repertoire seien erwähnt: „Dusterer“ im G'wissenswurm, „Striese“ im Raub der Sabinerinnen, „Hasemann“ etc. Sein früherer Wirkungskreis umfasste auch Rollen wie „Kniffling“ in Winkelschreiber, „Adam“ im Zerbrochenen Krug, „Vansen“ etc.

Von 1920 bis 1928 war er auch in einigen Stummfilmen zu sehen.

Filmografie

  • 1920: Das vierte Gebot
  • 1921: Kleider machen Leute
  • 1926: Seine Hoheit, der Eintänzer
  • 1926: Frau Sopherl vom Naschmarkt
  • 1926: Der Meineidbauer
  • 1927: Die Strecke
  • 1927: Die Ehe einer Nacht. Die Laune einer mondänen Frau
  • 1927: Das grobe Hemd
  • 1928: Die Frau von gestern und morgen
  • 1928: Der Geliebte seiner Frau

Literatur

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Ludwig Eisenbergs Großem biographischen Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert, Ausgabe von 1903.
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