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vom 26.03.2017, aktuelle Version,

Daniel Sikorski

Daniel Sikorski
Daniel Sikorski (2016)
Spielerinformationen
Geburtstag 2. November 1987
Geburtsort Warschau, Polen
Größe 183 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1993–2002
2002–2005
SV Waidhofen
Fussballakademie St. Pölten
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2010
2010–2011
2010
2011–2012
2011–2012
2012
2012–2013
2013–2015
2015–2016
2016–2017
2017–
FC Bayern München II
Górnik Zabrze
Górnik Zabrze ME
Polonia Warschau
Polonia Warschau ME
Wisła Krakau
Wisła Krakau ME
FC St. Gallen
SV Ried
FK Chimki
Gaz Metan Mediaș
135 (33)
26 0(6)
3 0(4)
15 0(0)
9 0(4)
19 0(1)
2 0(1)
8 0(1)
20 0(3)
10 0(4)
5 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2006
2007
2008
Österreich U-19
Österreich U-20
Österreich U-21
4 0(0)
1 0(0)
3 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 11. Jänner 2017

Daniel Sikorski (* 2. November 1987 in Warschau) ist ein österreichischer Fußballspieler.

Karriere

Vereine

Aus der Jugend des SV Waidhofen an der Thaya hervorgegangen wechselte Sikorski 2002 zur Fußballakademie St. Pölten und gelangte zur Saison 2005/06 zur zweiten Mannschaft des FC Bayern München, für die er in der Regionalliga Süd in drei Spielzeiten 67 Mal eingesetzt wurde und 16 Tore erzielte. Sein Debüt gab er am 6. August 2005 (1. Spieltag) beim 1:0-Heimsieg über den SSV Jahn Regensburg, als er in der 58. Minute für Florian Müller eingewechselt wurde. Sein erstes Tor erzielte er am 27. Mai 2006 (34. Spieltag) – neun Minuten nach seiner Einwechslung für Sandro Wagner – in der 79. Minute zum 1:1-Endstand im Heimspiel gegen Eintracht Trier. Es folgten zwei Spielzeiten in der ab 2008/09 neu geschaffenen 3. Liga in der er in 68 Spielen 17 Tore erzielte. Er debütierte am 27. Juli 2008 (1. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin und erzielte am 16. August 2008 (3. Spieltag) mit dem 1:0-Siegtreffer gegen Dynamo Dresden auch sein erstes Profitor. Zwischenzeitlich gehörte Sikorski zum erweiterten Profi-Kader der ersten Mannschaft, in der er – während einer Reise nach Hongkong – im Spiel gegen den FC São Paulo zum Einsatz kam.

Zur Saison 2010/11 wechselte er ablösefrei zum polnischen Erstligisten und Rekordmeister Górnik Zabrze, bei dem er einen Dreijahresvertrag bis Ende Juni 2013 unterschrieb.[1] Nach nur einer Saison jedoch, in der Sikorski für Górnik Zabrze in 26 Ligaspielen sechs Tore erzielte, wechselte er zur Saison 2011/12 für eine Ablösesumme von umgerechnet etwa 400.000 Euro zum Ligakonkurrenten und Hauptstadtclub Polonia Warschau.[2] Dort kam er jedoch nur anfangs regelmäßig zum Einsatz, war später nur noch Ergänzungsspieler und wurde dann nur noch in der zweiten Mannschaft, die in der separaten Nachwuchsliga Młoda Ekstraklasa spielt, eingesetzt. Mitte Juni 2012 einigte sich der Spieler mit dem Verein darauf, seinen Vertrag vorzeitig zum Ende der Saison 2011/12 aufzulösen.[3] Ende Juni 2012 gab dann der Spitzenklub Wisła Krakau die Verpflichtung von Sikorski zur Saison 2012/13 bekannt. Er unterschrieb einen bis Ende Juni 2013 gültigen Vertrag mit Option auf zwei weitere Jahre.[4] Nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde, unterschrieb er einen Zweijahresvertrag mit dem Schweizer Erstligisten FC St. Gallen. Während seines ersten Einsatzes in der U-21-Nachwuchsmannschaft des FCSG zog er sich jedoch einen Kreuzbandriss zu und musste mehrere Monate pausieren. Am 14. September 2014 (8. Spieltag) debütierte er schließlich in der Profi-Mannschaft, die im Auswärtsspiel gegen den FC Vaduz ein 2:2-Unentschieden erzielte; dabei wurde er für Albert Bunjaku in der 76. Minute eingewechselt. Sein einziges Tor für den FC St. Gallen erzielte er beim 2:2 gegen den FC Basel zum zwischenzeitlichen 1:1. Zum Ende der Saison 2014/15 wurde der auslaufende Vertrag nicht mehr verlängert; Sikorski wurde vom österreichischen Bundesligisten SV Ried verpflichtet, bei dem er einen bis zum 30. Juni 2017 gültigen Vertrag erhielt.[5] Für den Verein debütierte er am 25. Juli 2015 (1. Spieltag) bei der 0:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien und erzielte sein erstes Tor am 8. August 2015 (3. Spieltag) bei der 1:4-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den SV Mattersburg mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 in der 23. Minute.

Nach der Saison 2015/16 verließ er die SV Ried.[6] Im September 2016 wechselte er zum russischen Zweitligisten FK Chimki.[7] Sein Debüt gab er am 26. September 2016 (14. Spieltag) beim torlosen Remis im Auswärtsspiel gegen Baltika Kaliningrad; sein erstes Ligator erzielte er am 2. Oktober 2016 (15. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Zenit Sankt Petersburg mit dem Treffer zum 1:0 in der 28. Minute. Im Jänner 2017 verließ er Chimki wieder.[8]

Nationalmannschaft

Daniel Sikorski gehörte der Nationalmannschaft des ÖFB an, die bei der vom 18. bis 29. Juli 2006 in Polen ausgetragenen U-19-Europameisterschaft ins Halbfinale vordringen konnte. Als U-20-Nationalspieler war ihm die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft 2007 vergönnt. Für die U-21-Nationalmannschaft spielte er 2008 dreimal und erzielte zwei Tore.

Erfolge

Sonstiges

Daniel Sikorski ist der Sohn des ehemaligen polnischen Fußballprofis Witold Sikorski, der in den 1970er und 1980er Jahren für Legia Warschau spielte.

  Commons: Daniel Sikorski  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 90minut.pl: Górnik pozyskał Piotra Gierczaka i Daniela Sikorskiego, 24. Juni 2010, abgerufen am 25. Juni 2012
  2. 90minut.pl: Jež i Sikorski do Polonii, Gołębiewski do Górnika, 7. Juni 2011, abgerufen am 25. Juni 2012
  3. 90minut.pl: Daniel Sikorski rozwiązał kontrakt z Polonią Warszawa, 12. Juni 2012, abgerufen am 25. Juni 2912
  4. wisla.krakow.pl: Daniel Sikorski w Wiśle Kraków, 25. Juni 2012, abgerufen am 25. Juni 2012
  5. Pressemitteilung auf svried.at (unter 30. Juni 2015)
  6. Daniel Sikorski verlässt die SV Ried svried.at, am 24. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016
  7. В «ХИМКИ» ПЕРЕШЕЛ НАПАДАЮЩИЙ АВСТРИЙСКОГО «РИДА» fckhimki.ru, am 15. September 2016, abgerufen am 17. September 2016
  8. ДАНИЕЛ СИКОРСКИ ПОКИНУЛ «ХИМКИ» fckhimki.ru, am 10. Jänner 2017, abgerufen am 11. Jänner 2017