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vom 25.05.2017, aktuelle Version,

Dienstleistungsscheck

Die Idee des Dienstleistungsschecks (DLS) liegt darin, in einfacher und unbürokratischer Weise haushaltstypische, personennahe Dienstleistungen (wie etwa Reinigungstätigkeiten, einfache Gartenarbeiten, einfache Tätigkeiten bei der Haushaltsführung) mittels Ausgabe und Einlösen von DLS zu erschließen.

Österreich

Der Dienstleistungsscheck[1][2] (DLS) vereinfacht seit Jänner 2006 in Österreich die Entlohnung von Arbeitnehmern in Privathaushalten. Die befristeten Arbeitsverhältnisse können auch wiederholt abgeschlossen werden. Ziel ist es, eine legale und attraktive Alternative zur Schwarzarbeit zu bieten und Arbeitnehmern Sozialversicherungsschutz zu geben. Für den Vertrieb und die Abrechnung des Dienstleistungsschecks ist die Versicherungsanstalt für Eisenbahn und Bergbau (VAEB) zuständig.

Asylwerber, die seit mindestens 3 Monaten zum Asylverfahren zugelassen sind, dürfen in Privathaushalten für haushaltstypische Dienstleistungen mittels Dienstleistungsscheck beschäftigt werden.[3]

Frankreich

In Frankreich gibt es seit dem 1. Januar 2006 den chèque emploi service universel (CESU) als Zahlungsmittel für hausarbeits- oder personenbezogene Dienstleistungen im eigenen Haushalt und für familienunterstützende Dienstleistungen. Über den CESU werden auch die Beiträge zur Sozialversicherung abgerechnet.[4]

Belgien

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Republik Österreich: Dienstleistungsscheck – Online. In: sozialministerium.at. Abgerufen am 26. Oktober 2016.
  2. Republik Österreich: Dienstleistungsscheck – Arbeitsverhältnisse in privaten Haushalten. In: HELP.gv.at. Abgerufen am 26. Oktober 2016.
  3. Beschftigung von AsylbewerberInnen. AMS, abgerufen am 25. Mai 2017.
  4. Arbeitsmarktreformen: Der Dienstleistungsscheck zur Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen. In: Frankreich–Info. Französische Botschaft, Berlin, 18. April 2006, abgerufen am 4. Februar 2013 (PDF; 31 kB).