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vom 22.11.2016, aktuelle Version,

Dolomitenstadt (Magazin)

Dolomitenstadt
Logo des Online-Magazins Dolomitenstadt.at
Beschreibung Magazin für die Region Osttirol
Verlag Dolomitenstadt Media KG (Österreich)
Hauptsitz Lienz
Erstausgabe 2. Dezember 2011
Erscheinungsweise halbjährliche Printausgabe
Verkaufte Auflage
(02/2016)
2000 Exemplare
Chefredakteur Dr. Gerhard Pirkner
Weblink www.dolomitenstadt.at

Dolomitenstadt ist ein von der Dolomitenstadt Media KG. herausgegebenes Magazin, das sich mit für Osttirol relevanten Themen befasst. Zusätzlich zur halbjährlichen erscheinenden Printausgabe wird auch die Internetplattform Dolomitenstadt.at betrieben. Die Redaktion befindet sich in Lienz.

Kennzeichen

Während die Artikel der halbjährlichen erscheinenden Printausgabe eher qualitativ hochwertig und ausführlich geschrieben sind, ist die Berichterstattung auf der Onlineplattform des Magazines relativ kurz gehalten und unterscheidet sich teilweise in ihrer Qualität. Besonders die vom Chefredakteur verfassten Artikel (insbesondere dessen Kommentare zu aktuellen Themen aus Wirtschaft oder Politik) heben sich stilistisch von den übrigen Artikeln ab.

Zudem bestehen ausgewählte Artikel auf der Onlineplattform aus einem kürzeren, einleitenden Textsegment, gefolgt von einer Videoberichterstattung oder Bildergalerie.

Das Magazin fokussiert sich allgemein sehr auf neue Medien, so findet sich bei fast allen Artikeln der Printausgabe ein Link, der zu weiterführenden Artikeln oder Videos auf der Onlineplattform führt.

Außerdem bedient man sich auf der Internetplattform neben Werbebannern der relativ neuen Werbetechnik des "Native Advertising", dabei wird Werbung so gestaltet, dass sie formal den eigentlichen redaktionellen Artikeln ähnelt. Diese "Artikel" werden durch ihre Kategorisierung als "Promotion" gekennzeichnet.

Blattlinie

Dolomitenstadt.at deklariert sich selbst als ein unabhängiges und liberales Online-Medium, unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. Stark polarisierende Themen, wie etwa das geplante Einkaufszentrum Kaufhaus Lienz, werden jedoch kaum in ihrer vollen Kontroversität dargestellt, sondern man beschränkt sich eher auf eine nüchterne Nacherzählung der Geschehnisse.

Kritik

Besonders in Berichten über Gerald Hauser neigt der Chefredakteur dazu, journalistische Werkzeuge zu vermischen. Dabei sind persönliche Einflüsse und Ansichten nicht immer als solche gekennzeichnet. Eine Fotomontage beispielsweise, die Gerald Hauser mit einem Nikolo-Bart zeigt, sorgte für große Aufregung im Bezirk. Außerdem kritisieren Leser den Hang zur Superlative, den die Chefredaktion mit dem starken Adjektiv "episch" regelmäßig zum Ausdruck bringt.