Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 15.10.2019, aktuelle Version,

Dominik Ertl

Dominik Ertl (von Ignaz Eigner, 1887)

Dominik Ertl (* 12. April 1857 in Wien; † 4. Februar 1911 ebenda) war ein österreichischer Komponist und späterer Kapellmeister der Hoch- und Deutschmeister.

Leben

Grab am Hernalser Friedhof

Dominik Ertl war Regimentstambour beim österreichischen Infanterie-Regiment Nr. 4. Ertl betätigte sich als Operettendirigent und Kapellmeister in Dresden. Aus seiner Hand sind zahlreiche Kompositionen, Klavierauszüge, Tänze, Walzer, Polkas, Märsche und etwa 200 Couplets, Märsche und Wienerlieder erhalten.

Ertl war Schüler der Professoren Heißler, Dont und Bruckner, bereiste als Violinkonzertist Deutschland, war 1889 Kapellmeister in Danzers Orpheum in Wien und um 1893 Konzertdirigent in Riga.[1] Er wirkte, musizierte und komponierte in Wien, wo er 1911 verstarb. Seine bekannteste Komposition ist der „Hoch- und Deutschmeister-Marsch“, der heute noch zu den großen österreichischen Traditionsmärschen gehört.

Seine Kompositionen sind in Wien u. a. bei den Verlagen Gustav Lewy, Carl Haslinger und Otto Maaß, in Deutschland bei Johann André erschienen.

Sein ehrenhalber gewidmetes Grab befindet sich auf dem Hernalser Friedhof in Wien (Gruppe 24, Nummer 112).

Werke (Auswahl)

  • Bei den Schrammeln!
  • Der Mensch ist kein Krowat
  • Didio, zip, zip
  • Ein Abend mit den Deutschmeistern, großes humoristisches Tongemälde
  • Hoch- und Deutschmeister-Marsch
  • Meine einzige Freud, ist mein Bua
  • Ohne Männer
  • Waldnixen (Walzer)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Vgl.: Ludwig Eisenberg (Hrsg.): Das geistige Wien. Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. 1. Bd. Belletristisch –künstlerischer Theil. Mittheilungen über die in Wien lebenden Architekten, Bildhauer, Bühnenkünstler, Graphiker, Journalisten, Maler, Musiker und Schriftsteller. Wien 1893, S. 107.