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vom 08.02.2020, aktuelle Version,

Donato Felice d’Allio

Stift Klosterneuburg vom Leopoldsberg aufgenommen

Donato Felice d’Allio (* 24. Oktober 1677 in Scaria in der Nähe des Comer Sees; † 6. Mai 1761 in Wien) war ein österreichischer Architekt des Barocks.

Leben

Donato Felice d’Allio begann um 1690 eine Maurerlehre in seiner Heimat. Gegen 1698 kam er als Geselle nach Wien, wo er später als Polier und danach als Maurermeister tätig war. Von 1711 bis 1747 war er beim Militärbauamt beschäftigt, wo er Berichte und Fachgutachten erstellte, beispielsweise über die militärische Zulässigkeit ziviler Bauten.

Aufgrund seiner bautechnischen Kenntnisse wurde er gleichzeitig zu zahlreichen privaten Baustellen gerufen. Er arbeitete unter anderem im Auftrag des Erzbischofs von Esztergom, Graf Imre Esterházy.

Im Jahr 1913 wurde in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk) die Alliogasse nach ihm benannt.

Werke

Literatur

  • Margarete Braun-Ronsdorf: Allio, Donato Felice. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 203 (Digitalisat).
  • Wolfgang Pauker: Beiträge zur Geschichte des Stiftes Klosterneuburg. Donato Felice d’Allio und seine Tätigkeit im Stifte Klosterneuburg. Wien/Leipzig 1907
  • Elisabeth Mahl: Donato Felice d’Allio. Beiträge zu einer Monographie. Wien (Diss.) 1961
  • Elisabeth Mahl: Donato Felice d’Allio und die Planungsgeschichte des Stiftes Klosterneuburg. In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg, 5. Wien 1965, S. 161–183
  • Wilhelm Georg Rizzi: Donato Felice d’Allio, der Architekt der Pfarrkirche in Groß Siegharts. In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg, 11, Klosterneuburg 1979, S. 87–98
  • Allio, Donato Felice d’. In: Ulrich Thieme, Felix Becker (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 1: Aa–Antonio de Miraguel. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1907, S. 317 (Textarchiv – Internet Archive).
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