Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 21.04.2019, aktuelle Version,

Eleonore Schroth

Eleonore Ruth Schroth (bürgerlich Eleonore Ruth von Nicolai; * 30. August 1928 in Konstanz[1]; † 11. September 2000 in Forsyth County (North Carolina)[2], USA) war eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben und Wirken

Eleonore Schroth war die Tochter des Schauspielers Heinrich Schroth und der Paula Maria Eisele. Sie begann ihre Bühnenlaufbahn bereits im Alter von 12 Jahren. In den Jahren 1949 bis 1950 hatte sie ein Engagement am Stadttheater Konstanz unter dem Intendanten Heinz Hilpert. Dort gehörte sie, neben Tatjana Iwanow, zur Besetzung von Hilperts Was ihr wollt-Inszenierung, die im Juni 1949 bei den Ruhrfestspielen gastierte. Anschließend wirkte sie bis 1956 an der Landesbühne Hannover. Von 1957 bis 1959 gehörte Eleonore Schroth dem Ensemble des Schloß-Theaters Celle und, erneut unter Hilperts Leitung, dem des Deutschen Theaters in Göttingen an.

Zur Spielzeit 1959/60 ging sie nach Hamburg an das dortige Thalia-Theater. Im September 1959 wirkte sie dort in der Uraufführung des Lustspiels Steckenpferd und Staatssekretär von Kurt Heynicke mit.[3] Zur Spielzeiteröffnung 1961/62 der Hamburger Staatsbühnen übernahm sie am Thalia-Theater die Rolle der Sofie in Goethes Lustspiel Die Mitschuldigen.[4] Zur Premiere der Spielzeit 1962/63 gab sie die Helena in Troilus und Cressida. Außerdem war sie in derselben Saison neben Hans Paetsch in der deutschen Erstaufführung des US-Lustspiels Nur keine Blumen von Norman Barash und Carroll Moore (Regie: Johannes Schaaf) zu sehen.[5]

Für den Rundfunk war Eleonore Schroth zu Beginn der 1960er Jahre in verschiedenen Hörspielen des Norddeutschen Rundfunks und von Radio Bremen zu vernehmen. Auch ihre erfolgreiche Karriere als Darstellerin in Fernsehfilmen und -serien begann zu dieser Zeit.

Im Jahr 1971 wanderte sie mit ihrer Familie in die USA[6] aus und begann dort eine zweite Laufbahn als Schauspiellehrerin an der North Carolina School of Arts (NCSA).

Eleonore Schroth war verheiratet und hatte eine Tochter.

Filmografie

Hörspiele

Literatur

  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560752, S. 1556.

Einzelnachweise

  1. Genealogisches Handbuch des Adels. Band 92-111. C. A. Starke, 1989, S. 343.
  2. Eleonore Schroth von Nicolai auf ancestry.com
  3. Steckenpferd und Staatssekretär. Besetzung. Spielzeit 1959/60, Heft 2, Programmheft des Thalia-Theaters Hamburg.
  4. HAMBURG (Thaliatheater): „Die Mitschuldigen“ von Goethe, „Sganarell“ von Moliere. Aufführungskritik. In: DIE ZEIT vom 15. September 1961.
  5. HAMBURG (Thalia-Theater): „Nur keine Blumen“ von Norman Barash und Carroll Moore. Aufführungskritik. In: DIE ZEIT vom 14. Juni 1963.
  6. Photo Coverage: T. Oliver Reid Gets A Surprise. Abgerufen am 21. Juli 2018.