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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Emil Stejnar

Emil Stejnar (* 21. Januar 1939 in Wien) ist ein österreichischer Designer, Okkultist, Astrologe und Autor.

Leben

Nach einer Ausbildung zum Gold- und Silberschmied wanderte Stejnar 1957 nach Schweden aus; dort betrieb er eine Schmuckwerkstätte und widmete sich okkulten Studien. 1968 heiratete er und kehrte in seine Geburtsstadt Wien zurück, wo er ein Juweliergeschäft erwarb. Sein besonderes Interesse galt der Freimaurerei und der Astrologie, weil er dort, nach eigenen Aussagen, die Schnittstellen fand, die die Welt des Geistes mit der Welt der Materie, also die Welt der Esoterik mit der Welt der Wissenschaft verbinden. Er war zwanzig Jahre lang Leiter des Instituts für wissenschaftliche Schicksalsforschung. 1990 gründete er im Rahmen der freimaurerischen Forschungsloge Quatuor Coronati den "Esoterischen Kreis", um Magie und Mystik in der Freimaurerei und in der christlichen Tradition zu erforschen.

Wirken

Stejnar entwarf Anfang der 1950er Jahre zahlreiche Wand- und Deckenleuchten für die Beleuchtungskörperfabrik Rupert Nikoll in Wien.

Als Astrologe beschäftigte er sich mit den Werken Franz Bardons, dem er sich auch geistig verbunden fühlt. Zwischen 1970 und 1990 soll er mit dem Wiener Kurier, Die Presse, Kronenzeitung, Heim und Welt und Das neue Zeitalter zusammengearbeitet haben. In Kooperation mit Heinz Fidelsberger von der Wiener Astrologischen Gesellschaft habe er sich um eine Abgrenzung der Astrologie von der Wahrsagerei bemüht. Die Anerkennung der kommerziellen Beschäftigung mit der Astrologie durch die Gewerbeämter Österreichs war ihm ein Anliegen.

Stejnar postulierte die Existenz menschlicher feinstofflicher Körper und Bewusstseinsfelder, die er in seinem Buch "Magie und Astrologie" als kosmobiologische Struktur psychophysischer Kraftfelder und übergeordnete Seelenorgane bezeichnete. Diese besäßen Entsprechungen zu astrologischen Planetenprinzipien.

Stejnars gnostisch[1] und hermetisch geprägte Lebensbewältigunskonzepte enthalten Praktiken und Übungen zur Charakterveredelung und zur Schulung der Willens- und Vorstellungskraft zwecks Erlangung von Selbsterkenntnis.

Entwürfe

  • 1955: Pendelleuchte Pusteblume für Rupert Nikoll, Beleuchtungskörperfabrik Wien[2]
  • 1955: Deckenleuchte Pyra für Rupert Nikoll[3]
  • um 1955: Deckenleuchte für Rupert Nikoll[4]
  • um 1955: Beleuchteter Spiegel für Rupert Nikoll[5]
  • um 1960: Sputnik Kronleuchter[6]

Publikationen

Stejnars Werke erschienen nur in kleinen Auflagen. "Das Buch der Meister" (7 Bände) und die "Meisterbriefe" (5 Bände) wurden von ihm nur an Bekannte verschickt. Seine Bücher erschienen zunächst im Eigenverlag, dann seit 2007 beim Ibera Verlag in Wien.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Dr. H.T.Hansen bezeichnet ihn in der Einführung der Neuübersetzung von G.R.S. Meads Fragmente eines verschollenen Glaubens, Ansata- Interlaken 1990, als moderen Gnostiker.
  2. Emil Stejnar Chandelier Obsession
  3. Leuchten von Emil Stejnar
  4. Schlicht Designmoebel
  5. Wunderkammershop
  6. Midcentury Brass Sputnik Chandelier by Emil Stejnar