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vom 08.03.2018, aktuelle Version,

Ernst Rüdiger von Starhemberg (1861–1927)

Fürst Starhemberg (1923)

Ernst Rüdiger Fürst von Starhemberg (* 30. November 1861 auf Schloss Bergheim, Feldkirchen an der Donau; † 16. November 1927 in Linz) war ein österreichischer Großgrundbesitzer und Politiker.[1]

Leben

Ernst Rüdiger war ein Sohn des Fürsten Camillo Heinrich von Starhemberg und Sophie, geborene Reichsgräfin von Sickingen-Hohenburg. Er heiratete 1898 Franziska Gräfin von Larisch-Mönnich und hatte mit ihr vier Kinder, darunter Ernst Rüdiger Starhemberg.

Er besuchte das Theresianum in Wien. Er war Rittmeister in Enns und Erblandmarschall von Österreich ob und unter der Enns. Er fungierte als Präsident des Verwaltungsrates des Holzverbandes für Oberösterreich und Salzburg und Mitglied des Verwaltungsrates der Lokalbahn Linz - Eferding.

Ab 1881 war er Mitglied des Herrenhauses, von 1902 bis 1915 war er katholisch-konservativer Landtagsabgeordneter in Oberösterreich. Seit 1913 war er auch Präsident des Wiener Trabrennvereins.[2]

Am 19. März 1907 wurde er in den Orden vom Goldenen Vlies aufgenommen.[3]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Politikerdatenbank des Landes Oberösterreich
  2. Fünfzig Jahre Wiener Trabrenn-Verein.. In: Wiener Salonblatt, 21. Juli 1923, S. 8 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wsb
  3. Liste nominale des chevaliers de l’ordre de la Toison d’or, depuis son instiution jusqu’à nos jours, in: Das Haus Österreich und der Orden vom Goldenen Vlies. Hg. von der Ordenskanzlei. Leopold Stocker Verlag, Graz/Stuttgart 2007 (ISBN 978-3-7020-1172-7), S. 161–198, hier S. 193.