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vom 06.06.2020, aktuelle Version,

Eugen Jensen

Eugen Jensen 1898

Eugen Jensen (* 26. Jänner 1871 in Wien; † 23. November 1957 in München; gebürtig Eugen Jacobsen) war ein österreichischer Schauspieler.

Leben

Der Sohn eines Kaufmanns erhielt seine schauspielerische Ausbildung bei Ludwig Gabillon und trat 1893 sein erstes Engagement am Deutschen Theater von Bukarest an. 1894 trat er in Laibach auf, dann in Olmütz, später auch in Graz und Dresden.

1898 folgte er einem Ruf an das Raimundtheater. Seit 1913 übernahm er Filmrollen. Meist spielte er respektgebietende Persönlichkeiten, in Der Teufelsschlosser (1919) verkörperte er den Satan. Bis in die 1930er Jahre war er zudem auf Tourneen in Rumänien zu sehen.

Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte Jensen 1938 in die Schweiz. Er gastierte hier an Bühnen in Bern, Basel und Zürich. Jensen war mit den Schauspielerinnen Rosa Monati und Alice Lach verheiratet.

Jensen ist in der Feuerhalle Simmering (Abt. 1, Ring 3, Gr. 8, Nr. 81) in Wien neben seiner Gattin Alice beigesetzt.

Filmografie

  • 1913: Der Sterbewalzer
  • 1914: Das Strumpfband
  • 1915: Das erste Weib
  • 1916: Bogdan Stimoff
  • 1918: Die Rache des Fakirs
  • 1919: Das Grab ihrer Liebe
  • 1919: Der Teufelsschlosser
  • 1920: Golgatha
  • 1920: Wie Satan starb
  • 1921: Das Haus in der Dragonerstraße
  • 1921: Im Banne der Kralle
  • 1921: Das Geheimnis der Santa Maria
  • 1921: Das grinsende Gesicht
  • 1921: Der Findling des Glücks
  • 1922: Die trennende Brücke
  • 1923: Die Kurtisane von Venedig
  • 1923: Das Bildnis
  • 1924: Hotel Potemkin

Literatur