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vom 15.10.2019, aktuelle Version,

Euratsfeld

Marktgemeinde
Euratsfeld
Wappen Österreichkarte
Wappen von Euratsfeld
Euratsfeld (Österreich)
Euratsfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Fläche: 30,45 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 14° 56′ O
Höhe: 308 m ü. A.
Einwohner: 2.674 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 3324
Vorwahl: 07474
Gemeindekennziffer: 3 05 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
3324 Euratsfeld
Website: www.euratsfeld.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Weingartner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
16
3
2
16  3  2 
Insgesamt 21 Sitze
Lage von Euratsfeld im Bezirk Amstetten
AmstettenArdaggerAschbach-MarktBehambergBiberbachEnnsdorfErnsthofenErtlEuratsfeldFerschnitzHaagHaidershofenHollenstein an der YbbsKematen an der YbbsNeuhofen an der YbbsNeustadtl an der DonauOed-OehlingOpponitzSeitenstettenSonntagbergSt. Georgen am ReithSt. Georgen am YbbsfeldeSt. Pantaleon-ErlaSt. Peter in der AuSt. ValentinStrengbergViehdorfWallsee-SindelburgWeistrachWinklarnWolfsbachYbbsitzZeillernAllhartsbergNiederösterreich Lage der Gemeinde Euratsfeld im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Euratsfeld ist eine Marktgemeinde mit 2674 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.

Geografie

Euratsfeld liegt rund acht Kilometer südöstlich von Amstetten im Mostviertel zwischen Ybbsebene und Randegger Hochkogel. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 30,45 Quadratkilometer. Etwa 16 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Euratsfeld besteht aus drei Katastralgemeinden (Fläche 2016[1]):

  • Euratsfeld (1.212,45 ha)
  • Gafring (942,76 ha)
  • Großaigen (905,46 ha)

Einzige Ortschaft ist Euratsfeld. Ortsteile sind Aichet, Aigen, Auberg, Braunshof, Distelberg, Euratsfeld, Ferndorf, Gafring, Giemetsberg, Göttersdorf, Grissenberg, Haslau, Hinterberg, Kalkstechen, Latzelsberg, Lixing, Mittergafring, Niederaigen, Oberaigen, Obergafring, Oberumberg, Panhalm, Pisching, Pollenberg, Reidl, Schleiferhub, Schnotzendorf, Seibetsberg, Stelzberg, Untergafring, Völkrahof, Walchenöd, Windischendorf sowie zahlreiche Einzellagen.

Nachbargemeinden

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Urkundlich erstmals erwähnt wurde Euratsfeld 1332, 1908 erhielt die Gemeinde das Marktrecht.

Wappen

Blasonierung: in einem schrägrechts von Blau und Silber geteilten Schild ein Bischof in Gold mit Kasel und Mitra, in der Rechten ein Buch, in der Linken einen Stab; zu seinen Füßen einen schwarzen rechtsschreitenden Bären, der auf seinem Rücken ein silbernes Bündel trägt.

Bevölkerungsentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung:

  • 1971: 1.771 Einwohner
  • 1981: 1.840 Einwohner
  • 1991: 2.088 Einwohner
  • 2001: 2.319 Einwohner

Politik

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 19 ÖVP und 2 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP, 2 SPÖ und 1 Grüne.[2]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP, 2 SPÖ und 1 Grüne.[3]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 ÖVP, 2 SPÖ und 2 Grüne.[4]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 3 SPÖ und 2 Grüne.[5]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 3 SPÖ und 2 Grüne.[6]
Bürgermeister
  • 1970–1971 Alois Mock (ÖVP)
  • bis 2010 Franz Menk (ÖVP)
  • seit 2010 Johann Weingartner (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Euratsfeld

Wirtschaft

Im Jahr 2001 gab es 54 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, nach der Erhebung 1999 146 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1.083. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es in der Gemeinde 56 Arbeitslose.

Sport

  • Die Fußballelf der Marktgemeinde spielt derzeit in der Gebietsliga West.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Herbert Berndl-Forstner: Pfarrkirche zum hl. Johannes den Täufer in Euratsfeld, Niederösterreich. Diözese St. Pölten, Bezirk Amstetten. St. Peter, Salzburg 1999, (Christliche Kunststätten Österreichs 334).
  • Irmgard Hampl: Euratsfeld – ein Ort im Wachsen. Betrachtungen über die Bewohner und ihr Leben im Markt Euratsfeld in Niederösterreich. Wien 1992, (Universität Wien, Phil. Diplomarbeit).
  • Franz Menk u. a.: Chronik der Marktgemeinde Euratsfeld. Marktgemeinde Euratsfeld, Euratsfeld 2008.
  Commons: Euratsfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Euratsfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Euratsfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Euratsfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Euratsfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Euratsfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 15. Oktober 2019.