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vom 04.01.2019, aktuelle Version,

Felbertal

Hintersee im Felbertal

Das Felbertal ist ein almreiches Seitental des Salzachtales im Oberpinzgau (Salzburg).

Das Felbertal wurde vom Felber Bach geformt und reicht von Mittersill bis zum Felber Tauern, einem altem Passübergang. Der Name stammt vom Adelsgeschlecht der Herren von Felben. Der Altweg wird den Tauernbach entlang geführt haben, heute unterquert die Felbertauernstraße den Pass im Seitental des Amerbachs.

In wirtschaftlicher Hinsicht bedeutend ist das Felbertal auch durch den Abbau des Minerals Scheelit zur Gewinnung von Wolfram. Seit 1975 verläuft die 380-kV-Leitung von Kaprun nach Lienz durch das Tal.

380-kV-Leitung im Felbertal

Im Hintertal des Felbertals liegt in 1313 m Höhe der Hintersee. Dieses Naturdenkmal hat sich 1495 durch einen Bergsturz gebildet. Zum See führt ein Lehrpfad des Nationalparks Hohe Tauern, aber auch eine schmale Straße. Weitere Besonderheiten sind die Schößwendklamm, der Pembach-Wasserfall, der Schleierfall [1] des Tauernbachs vom Geißstein am Hintersee, und die Karseen Plattachsee[1] auf 2199 m im Felberbach-Talschluss, Langsee und Tauernsee (Obersee) im Tauernbach-Talschluss

Der Hintersee ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen zu den drei Karseen und weiter zur St. Pöltner Hütte des ÖAV auf dem Felber Tauern, von wo ein Steig auf den Tauernkogel (2988 m) führt. Die Schutzhütte ist Knotenpunkt für die alpinen Höhenwege St. Pöltner Ostweg und St. Pöltner Westweg, die am Alpenkamm weiter zum heutigen Berghotel Rudolfshütte und zur Neuen Prager Hütte führen.

  Commons: Felbertal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Mittersill - Hintersee und Plattachsee. Wanderung, auf bergfex.at (22. September 2009).