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vom 17.05.2017, aktuelle Version,

Forstinger (Unternehmen)

Forstinger Österreich GmbH
Rechtsform GmbH
Sitz Wien, Österreich
Leitung Martin Schmid Schmidsfelden (CFO)
Klaus Müllner (Eigentümer und CEO)[1]
Mitarbeiter 1000 in Österreich[2]
Umsatz 140 Mio. Euro (2010)[3]
Branche Autozubehör-, und Ersatzteilhandel sowie Dienstleistungen
Website www.forstinger.com

Die Forstinger Österreich GmbH ist ein österreichisches KFZ-Zubehörhandels- und Werkstättenunternehmen.

Geschichte

Im Jahre 1962 wurde in einem 25 m² großen Kellerlokal die erste Filiale von Forstinger eröffnet. Inhaber und Namensgeber war Norbert Forstinger. Da sich diese Filiale als durchschlagender Geschäftserfolg erwies, übersiedelte er nach drei Jahren in die Hütteldorfer Straße in Wien, da dieser Standort größer und zentraler gelegen war. Einige Jahre darauf, 1986, wurde das neue Zentrallager auf einem Areal der Größe von 25.000 m² in Betrieb genommen, welches 24.000 Palettenplätze zur Verfügung stellt. Von hier aus werden alle Filialen beliefert. 1998 übernahm Forstinger die „PS-Märkte“ von BauMax, musste aber einen Großteil des Personals austauschen. 1999 begann man mit dem Betrieb von eigenen Werkstätten.[4] Diese Expansion führte Anfang 2001 zu einem Liquiditätsproblem, so dass ein Insolvenzverfahren eröffnet werden musste.[5] 2002 wurde die Firma von zwei verschiedenen Private Equity Fonds übernommen. Dieser war neben dem österreichischen Fond REB, beraten durch Value Management, ein deutscher Fond, welcher durch Orlando beraten wurde.

2003 unterzog sich Forstinger erfolgreich einer Restrukturierung und kehrt somit zu seiner Kernkompetenz, dem Autoservice zurück. Ein Jahr später konnte man neben der Umsatzsteigerung auch den Marktanteil ausbauen; somit wurde Forstinger Handel und Service GmbH Marktführer im Autozubehör und Ersatzteilhandel. Zum Jahreswechsel 2004/2005 erwarb Bridgepoint Capital die Forstinger Handel- und Service GmbH. Im März desselben Jahres begann Forstinger erstmals ins Ausland zu expandieren. Dieser Expansionsschritt erfolgte in die benachbarte Slowakei. Von 2006 bis 2008 erfolgte ein sukzessiver Aufbau eines Filialnetzes in der Slowakei sowie eine weitere Expansion im Westen und Süden Österreichs.

Im September 2009 erwarb die österreichische Investorengruppe eMobile, welche vormals als Better Place bekannt war, die Forstinger Handel- und Service GmbH. Im dritten Quartal 2009 wurden Teile der Forstinger Handel und Service GmbH an die EKAFIN Beteiligungsgesellschaft mbH abgegeben; später, im Jahr 2011 erfolgte die Gründung der Holdinggesellschaft Forstinger International, die Umbenennung der Forstinger Handel und Service GmbH in Forstinger Österreich GmbH und gemeinsame Integration mit der Forstinger spol. s r.o. in die bereits erwähnten Dachgesellschaft Forstinger International GmbH.

Für das Jahr 2016 ist eine Verlegung der Unternehmenszentrale von Wien in das Wiener Umland geplant um die Verwaltungskosten zu sparen.[6]

Konzernstruktur

Das Unternehmen verfügt derzeit über 115 Filialen in Österreich.

Einzelnachweise

  1. Über Forstinger - Forstinger.at. Archiviert vom Original am 12. November 2009, abgerufen am 17. Februar 2017.
  2. Über Forstinger - Forstinger.at. Archiviert vom Original am 12. November 2009, abgerufen am 17. Februar 2017.
  3. Über Forstinger - Forstinger.at. Archiviert vom Original am 12. November 2009, abgerufen am 17. Februar 2017.
  4. Forstinger expandiert (Memento vom 15. Januar 2013 im Webarchiv archive.is), Handelsblatt am 27. Mai 1999
  5. Freie Fahr für Forstinger-Ausgleich, Börse-Express am 31. Mai 2001
  6. Forstinger kehrt Wien den Rücken (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) im Wirtschaftsblatt vom 26. November 2015 abgerufen am 27. November 2015