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vom 24.02.2020, aktuelle Version,

Fossilienmuseum Mölten

Fossilienmuseum Mölten

Das Fossilienmuseum Mölten ist ein kleines geologisches Museum in der Südtiroler Gemeinde Mölten.

Geschichte

Den indirekten Anlass für die Errichtung des Fossilienmuseums in Mölten gab die Restaurierung der Bozener Pfarrkirche. Für die Renovierungsmaßnahme wurde am Möltner Joch ein Steinbruch eröffnet, an dem Grödner Sandstein abgebaut wurde. Dort fand man in großer Zahl Pflanzenfossilien aus der jüngeren Permzeit. Es stellte sich heraus, dass das Steinbruchgebiet eine der größten Ansammlungen fossiler Pflanzenreste von ganz Südtirol war.

Initiator für die Errichtung des Fossilienmuseums war Franz Josef Karnutsch, der von 1969 bis 1990 Bürgermeister von Mölten war. Das Fossilienmuseum sollte der passende Ort zur Präsentation der am Sandsteinbruch gemachten Funde werden.

Im Frühjahr 2020 soll am Standort ein neues Museum gebaut und die Ausstellung durch ein neues Konzept mit audiovisuellen Elementen erweitert werden.

Museum

Das Fossilienmuseum bietet in elf Postern einen Einblick in die Geologie des Tschögglberges; in elf Schaukästen werden verschiedene Mineralien, Fossilien und geologische Handstücke gezeigt. Eine größere Zahl an verkohlten Pflanzenfossilien, die etwa 250 Mio. Jahre alt sind, sind ausgestellt. Häufig kommen dabei urtümliche Nadelhölzer der Gattungen Ullmannia, Lebachia, Voltzia und Ortiseia vor, daneben auch Schachtelhalme (Spenophyta) und Cordaiten.

Literatur

  • Christian Aspmair: Kleine Geologie und Landschaftsgeschichte Möltens. Verlag Pierrette, Mölten 1998, ISBN 88-86097-10-7 (herausgegeben von der Gemeinde Mölten).