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vom 30.11.2018, aktuelle Version,

Francesco Comina

Francesco Comina (* 4. Juli 1967 in Bozen) ist ein Südtiroler Journalist, Pazifist und Politiker.

Leben

Comina wuchs in Bozen auf und studierte literarische Fächer an der Universität Verona. Er arbeitete als Journalist bei verschiedenen Zeitungen: bei der italienischen Wochenzeitschrift „Il Segno“ der Diözese Bozen-Brixen (1994–2000), beim „Mattino di Bolzano“ (2000–2003) und beim Trentiner „l’Adige“ (2003–2007). Comina ist Gründer und war bis 2017 Koordinator des Zentrums für den Frieden der Stadt Bozen.

Bei den Landtagswahlen 2003 kandidierte Comina auf der Liste Frieden und Gerechtigkeit – Gemeinsam links. Als erster Nichtgewählter (1.982 Vorzugsstimmen)[1] folgte er am 10. Juli 2008 auf Luisa Gnecchi, die zuvor wegen ihrer Wahl ins römische Parlament von allen Ämtern zurückgetreten war, in den Südtiroler Landtag und damit gleichzeitig den Regionalrat Trentino-Südtirol.

Der Landtag wählte ihn daraufhin mit 19 Stimmen auch zum Landesrat für Gnecchis ehemalige Ressorts (Arbeit, italienische Schule und Berufsbildung, Innovation und Genossenschaftswesen) in die Landesregierung, wo er dem Kabinett Durnwalder IV angehörte.[2]

Comina, der Mitglied von Pax Christi ist, zeigte kein Interesse an einer Kandidatur bei den Landtagswahlen 2008[3] und übergab am 18. Dezember 2008 sein Amt an seine Nachfolger Barbara Repetto und Christian Tommasini von der demokratischen Partei.[4]

Bibliografie

  • Non giuro a Hitler: la testimonianza di Josef Mayr-Nusser, San Paolo, Cinisello Balsamo 2000; ISBN 8821542726
  • Weil das Leben siegen wird – Luis Lintner, Athesia, Bozen 2004 (mit anderen Autoren); ISBN 8882662934
  • Il sapore della libertà. In dialogo con Marcelo Barros, edizioni la meridiana, Molfetta (BA) 2005; ISBN 8889197366
  • Qui la meta è partire. In dialogo con Arturo Paoli, edizioni la meridiana, Molfetta (BA) 2005; ISBN 8889197676
  • Il monaco che amava il jazz. Testimoni e maestri, migranti e poeti, il margine, Trient 2006; ISBN 8860890012
  • Le strade dell'acqua. Dramma in due atti e in quattro continenti, il margine, Trient 2008; ISBN 8860890276
  • Inti Illimani. Storia e mito (mit Eduardo Mono Carrasco), il margine, Trient 2010
  • Il cerchio di Panikkar. Vorwort von Serge Latouche, il margine, Trient 2011
  • L'uomo che disse no a Hitler. Josef Mayr-Nusser, un eroe solitario, il margine, Trient 2014
  • Monsignor Romero, martire per il popolo. I giorni ultimi nel racconto del diario (Vorwort von Adolfo Pérez Esquivel). La meridiana, Molfetta 2016
  • Abbiamo un sogno. Quando Francesco andò da don Tonino, il margine, Trient 2018
  • (a cura di Francesco Comina) Thomas Merton, Il primato della contemplazione. Scritti inediti, Emi, Verona 2018; ISBN 9788830724044

Einzelnachweise

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  2. Südtirol online@1@2Vorlage:Toter Link/www.stol.it (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 10. Juli 2008
  3. Neue Südtiroler Tageszeitung; Nr. 139/2008 vom 11. Juli 2008, S. 2
  4. www.landtag-bz.org@1@2Vorlage:Toter Link/www.landtag-bz.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.