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vom 21.06.2017, aktuelle Version,

Frieden von Zürich

Der Frieden von Zürich wurde am 10. November 1859 aufgrund des Vorfriedens von Villafranca (Präliminarfriede von Villafranca, 11. Juli 1859) zwischen Österreich, Frankreich und Sardinien abgeschlossen. Er beendete vollends den Sardinischen Krieg.

In diesem Vertrag trat Österreich seine Rechte an der Lombardei an Frankreich ab, allerdings ohne die Festungen Peschiera del Garda und Mantua, die am Mincio, dem Grenzfluss zu Venetien, liegen. Venetien und das oberitalienische Festungsviereck blieben unter österreichischer Herrschaft. Sardinien wiederum übernahm 60 % der Schuld des Lombardisch-Venetianischen Leihhauses sowie 40 Millionen Gulden der Nationalanleihe von 1854.

Folgen

In der Folge übertrug Frankreich aufgrund des Vertrages von Turin die Rechte an der Lombardei an Sardinien.

Die Verträge sagen nichts zu dem Italienischen Bund, der in den Präliminarien in Aussicht gestellt worden war, und ebenso wenig etwas über die vertriebenen Herrscher der drei mittelitalienischen Staaten Toskana, Modena und Herzogtum Parma, deren Rechte in dem französisch-österreichischen Sondervertrag ausdrücklich vorbehalten waren.

Fundstellen

  • Tractat zwischen Österreich, Frankreich und Sardinien. (Unterzeichnet zu Zürich den 10. November und in den Ratificirungen daselbst ausgewechselt den 21. November 1859), RGBl 214/1859 (Digitalisat via Österreichische Nationalbibliothek)
  • Tractat zwischen Österreich und Frankreich. (Unterzeichnet zu Zürich den 10. November und in den Ratificirungen daselbst ausgewechselt den 21. November 1859), RGBl 213/1859 (Digitalisat via Österreichische Nationalbibliothek).