unbekannter Gast
vom 09.02.2017, aktuelle Version,

Gößnitzkopf

Gößnitzkopf

f1

Höhe 3096 m ü. A.
Lage Osttirol, Kärnten
Gebirge Schobergruppe
Dominanz 0,3 km Südliche Talleitenspitze
Koordinaten 46° 58′ 4″ N, 12° 44′ 40″ O
Gößnitzkopf (Kärnten)
Gößnitzkopf

Gestein Glimmerschiefer, Paragneis
Erstbesteigung 7. Juni 1889 durch A. Kolp
Normalweg Von der Lienzer Hütte über die Gößnitzscharte
pd2

Der Gößnitzkopf (3096 m ü. A.) ist ein Berggipfel in der Schobergruppe an der Grenze zwischen Osttirol und Kärnten (Österreich). Er liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Nußdorf-Debant und Heiligenblut am Großglockner. Benachbarte Gipfel sind im Nordnordwesten die Südliche- und Nördliche Talleitenspitze.

Der Gößnitzkopf ist ein wenig bekannter Gipfel an der Landesgrenze zwischen Kärnten und Osttirol. Er bildet den höchsten Punkt eines Felsgrates oberhalb der Gößnitzscharte, die auf dem Weg zwischen der Lienzer Hütte und der Elberfelder Hütte durchschritten wird. Der Normalanstieg auf den Gößnitzkopf erfolgt von der Lienzer Hütte über die Gößnitzscharte auf die Ostflanke des Gößnitzkopfs. Über Stein- und Schutthalden führt der unmarkierte Weg durch die ostseitige Flanke, wobei der Südostgrat des Gößnitzkopfs erst kurz vor dem Gipfel erreicht wird. Der Schlussanstieg weist den Schwierigkeitsgrad I auf. Eine weitere Möglichkeit den Gößnitzkopf zu besteigen, ist der Anstieg von der Gößnitzscharte direkt über den Grat, der jedoch Schwierigkeitsgrade von II bis III aufweist und eine Seilsicherung ratsam macht.

Literatur

  • Georg Zlöbl: Die Dreitausender Osttirols im Nationalpark Hohe Tauern. Verlag Grafik Zloebl, Lienz-Tristach 2007, ISBN 3-200-00428-2