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vom 30.11.2015, aktuelle Version,

Gasometer Baumgarten

Gasometer Baumgarten
Standortdaten
Staat: Österreich
Region: Wien
Stadt: Wien
Baudaten
Betrieb: 1. August 1933
Stilllegung: 17. August 1982
Abbruch: 1983
Technische Daten
Bauweise: Rundbau
Höhe: 50 m
Durchmesser: 30 m
Nutzvolumen: 30.000

Der Gasometer Baumgarten im Bezirksteil Baumgarten des 14. Wiener Gemeindebezirks, Penzing, war ein von der Wiener Stadtverwaltung errichteter Gasbehälter.

Standort

Der Gasometer befand sich in der nordwestlichen Ecke des Gleisdreiecks zwischen den beiden Verbindungsbahnbrücken über den Wienfluss und der Westbahn nördlich der Hackinger Straße.

Geschichte

Der am 1. August 1933[1] vom städtischen Gaswerk in Betrieb genommene Behälter, dessen Aufgabe die Sicherung der gleichmäßigen Gasversorgung der Abnehmer im Westen und Südwesten Wiens war, blieb bis 17. August 1982 in Betrieb.[2]

Während der Schlacht um Wien im April 1945 wurde der Gasometer so schwer beschädigt, dass er außer Betrieb gesetzt werden musste; allerdings stand er, der Wiener Zeitung Das kleine Volksblatt zufolge, angeblich während des ganzen Kriegs leer. Ab Mai 1947 wurden über 700 während der Kampfhandlungen entstandene Beschädigungen unterschiedlichster Größe an der 50 Meter hohen, 30 Meter im Durchmesser messenden und 30.000 Kubikmeter Gas fassenden Konstruktion wieder abgedichtet.[3] 1983 wurde er abgebrochen.[4]

Literatur

  • Robert Medek: 85 Jahre Städtisches Gaswerk Wien-Simmering – Kommunale Gasversorgung seit 1899, Wiener Stadtwerke – Gaswerke, Wien 1984
  • Das kleine Volksblatt, 31. Juli 1947, Seite 8: Schneidige „Schneider“ in Baumgarten

Einzelnachweise

  1. Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Band 2, Kremayr & Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S. 470; die dort angeführte Adresse ist irrig
  2. Plattform Ober St. Veit: Geschichte (chronologisch) (Memento vom 20. März 2008 im Internet Archive)
  3. wien.at: Historischer Rückblick der Rathauskorrespondenz vom August 1947
  4. Eintrag über Gasometer Simmering im Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie