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vom 30.04.2017, aktuelle Version,

Gero Jenner

Gero Jenner (* 1942 in Hamburg) ist ein deutsch-österreichischer Autor und Publizist.

Leben

Jenner studierte Philosophie, Indologie und Sinologie in Hamburg, später in München, Paris und Rom. Zuvor wurde er in die „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ aufgenommen. Es schloss sich ein Zweitstudium der Soziologie in München und London, ebenfalls mit Unterstützung der Studienstiftung an. Es folgte eine Tätigkeit an der Ecole Française d`Extrême Orient in Kyoto, Japan. Anschließend war er Koordinator für Südasienforschung an der Universität Heidelberg, dann Lektor für Deutsche Kultur und Sprache an der Tohoku Universität Sendai, Japan. Jenner arbeitete dann als Assistent für Indologie an der Freien Universität Berlin, wo er eine Habilitationsschrift über Patanjalis Yogasutram überraschend abbrach, um sich mit einer linguistischen Arbeit zu habilitieren. Die wurde von der Kommission „aus formalen Gründen“ abgelehnt. Daraufhin verlegte Jenner ab 1982 seinen Wohnsitz nach Österreich, Puch bei Graz. Seit 1979 ist er mit der Bildhauerin Anna Jenner verheiratet und betätigt sich als freier Schriftsteller.

Literatur

Politik und Sozialökonomie

  • Japan – eine untergehende Sonne? Peter Lang, 1997
  • Die arbeitslose Gesellschaft. Fischer, 1997
  • Das Ende des Kapitalismus – Triumph oder Kollaps eines Wirtschaftssystems? S. Fischer, 1999
  • (Chinesische Version:) 資本主義的未来. Social Sciences Dokumentation Publishing House, 2004
  • Energiewende – So sichern wir Deutschlands Zukunft. Propyläen, 2006
  • Das Pyramidenspiel. Signum, 2008
  • Wohlstand und Armut – eine allgemeine Theorie über Eigentum, Geld, Güter und Staat. Metropolis, 2010
  • Von der Krise ins Chaos. Signum, 2012
  • EuroKalypse Now? Es gibt einen Weg aus der Krise! Metropolis, 2012
  • Technik, Terror und der kommende Weltstat unveröffentlicht, 2014[1]
  • Das Ökonomische Manifest – fünf Fundamentalreformen, um den Niedergang von Wirtschaft und Demokratie aufzuhalten. Monsenstein und Vannerdat, 2015

Sprache und Linguistik

  • Die poetischen Figuren der Inder von Bhamaha bis Mammata. Schriftenreihe des Europakollegs, Ludwig Appel, 1968
  • The Place of Japanese in General Linguistics. erschienen in den Berichten der Toyogakkai, 1974
  • Grammatica Nova. Peter Lang, 1981
  • Prolegomena zur Generellen Grammatik. Peter Lang, 1991
  • Principles of Language. Peter Lang, 1993
  • Principles of Language. teilweise überarbeitet[2]

Philosophie

  • Max Weber’s Essays on the Sociology of Religion. erschienen in den Berichten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, 1974
  • Wider den Stachel – Gespräche zur Zeit- und Kulturkritik. Peter Lang, 1985, C.H. Beck im Internet
  • Das Gottesproblem. Peter Lang, 2004
  • Der Dawkinswahn oder die Antwort der Mystik. unveröffentlicht, 2008[3]
  • Die Macht der Träume und die Ohnmacht der Vernunft - eine Philosophie der Freiheit. Metropolis, 2013

Erzählungen

  • Die Messingstadt und andere Erzählungen. Leykam, 1989

Unter dem Pseudonym Till Angersbrecht mehrere Romane phantastischer Art:

  • Wien!
  • Die Weltenretter
  • Ego – oder das Unglück, ein Mann auf dem Mars zu sein
  • Schatten der Schuld
  • Die Botschaft
  • Die Leiden des Schwarzen Peters

Einzelnachweise

  1. Gero Jenner: Technik, Terror und der kommende Weltstaat. Abgerufen am 4. Dezember 2015 (PDF).
  2. Gero Jenner: Principles of Language. Abgerufen am 4. Dezember 2015 (PDF, englisch).
  3. Gero Jenner: Der Dawkinswahn oder die Antwort der Mystik. Januar 2008, abgerufen am 4. Dezember 2015 (PDF).