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vom 21.03.2020, aktuelle Version,

Gnadendorf

Gnadendorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gnadendorf
Gnadendorf (Österreich)
Gnadendorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mistelbach
Kfz-Kennzeichen: MI
Fläche: 48,32 km²
Koordinaten: 48° 37′ N, 16° 24′ O
Höhe: 272 m ü. A.
Einwohner: 1.152 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 24 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2152
Vorwahl: 02525
Gemeindekennziffer: 3 16 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gnadendorf 15
Website: www.gnadendorf.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Schulz (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(19 Mitglieder)
14
4
1
14  4  1 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Gnadendorf im Bezirk Mistelbach
AltlichtenwarthAsparn an der ZayaBernhardsthalBockfließDrasenhofenFalkensteinFallbachGaubitschGaweinstalGnadendorfGroßengersdorfGroßebersdorfGroßharrasGroßkrutHausbrunnHerrnbaumgartenHochleithenKreuttalKreuzstettenLaa an der ThayaLadendorfMistelbachNeudorf im WeinviertelNiederleisOttenthalPillichsdorfPoysdorfRabensburgSchrattenbergStaatzStronsdorfUlrichskirchen-SchleinbachUnterstinkenbrunnWildendürnbachWilfersdorf (Niederösterreich)Wolkersdorf im WeinviertelNiederösterreich Lage der Gemeinde Gnadendorf im Bezirk Mistelbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Gnadendorf ist eine Gemeinde mit 1152 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

Geografie

Gnadendorf liegt im Tal der Zaya am Nordrand der Leiser Berge im Weinviertel in Niederösterreich, rund 15 km westlich von Mistelbach. Die Fläche der Gemeinde umfasst 48,25 Quadratkilometer. 32,95 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Im Gemeindegebiet liegt der Gipfel des 491 m hohen Buschbergs, der höchsten Erhebung des Weinviertels, der durch die darauf errichtete Radarstation weithin leicht erkennbar ist.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Eichenbrunn (275) samt Weyhmühle
  • Gnadendorf (274) samt Neustift
  • Oedenkirchenwald (3)
  • Pyhra (224) samt Buschbergsiedlung und Regenbogensiedlung
  • Röhrabrunn (134)
  • Wenzersdorf (64)
  • Zwentendorf (178)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eichenbrunn, Gnadendorf, Oedenkirchenwald, Pyhra, Röhrabrunn, Wenzersdorf und Zwentendorf.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die erste Nennung des Ortes erfolgte im Jahr 1113 als „Gnannendorf“.

Der Ort hatte unter den Grenzkämpfen mit Ungarn und Böhmen stark zu leiden. Die Besitzer des Ortes wechselten häufig. 1543 findet sich Christoph Kuenritz als Besitzer, seine Enkel verkaufen Hagenberg samt Gnadendorf 1650 an die Brüder Leo und Sigmund Friedrich von Sinzendorf, deren Nachkommen bis 1822 nachgewiesen sind. Ihre Nachfolger waren 1828 die Reuss-Köstritz. Das Hochaltarbild in der Maria Himmelfahrt wurde 1945 beim Einmarsch der Roten Armee durch einen Artillerietreffer stark beschädigt. 2000 wurde in Gnadendorf das Grab eines etwa 14- bis 18-jährigen frühungarischen Reiterkriegers entdeckt und ausgegraben. Zwei Radiokohlenstoffdatierungen datieren die Bestattung um das Jahr 1000.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.175 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.203 Einwohner, 1981 1.230 und im Jahr 1971 1.401 Einwohner.

Politik

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Eichenbrunn
Pfarrkirche Gnadendorf
Pfarrkirche Pyhra
Kellergasse im Hintaus in Eichenbrunn
  • Schlossruine Wenzersdorf[8]
  • Katholische Pfarrkirche Eichenbrunn hl. Koloman
  • Katholische Pfarrkirche Gnadendorf hl. Johannes der Täufer
  • Katholische Pfarrkirche Pyhra hl. Leib Christi
  • Katholische Pfarrkirche Wenzersdorf Mariä Verkündigung
  • Marien-Kapelle im Bildeichenwald
  • Kapelle Unsere liebe Frau in Röhrabrunn
  • Kapelle zum guten Hirten und Kellergasse in Zwentendorf
  • Forsthaus in Ödenkirchwald

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 42, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 114. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 509. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,34 Prozent.

Literatur

  • Falko Daim (Hrsg.): Heldengrab im Niemandsland. Ein frühungarischer Reiter aus Niederösterreich (Mosaiksteine Band 2). Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, Mainz 2006, ISBN 978-3-7954-1964-6
Commons: Gnadendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Gnadendorf. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 18. März 2020.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Gnadendorf. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 18. März 2020.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Gnadendorf. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 18. März 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Gnadendorf. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 18. März 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Gnadendorf. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 18. März 2020.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Gnadendorf. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 18. März 2020.
  8. Eintrag über Schlossruine Wenzersdorf auf NÖ-Burgen online – Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg