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vom 21.01.2019, aktuelle Version,

Gregor Schlierenzauer

Gregor Schlierenzauer

Gregor Schlierenzauer 2014

Nation Osterreich  Österreich
Geburtstag 7. Jänner 1990 (29 Jahre)
Geburtsort Fulpmes, Österreich
Größe 180 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Verein SV Innsbruck-Bergisel
Debüt im Weltcup 12. März 2006
Pers. Bestweite 243,5 m (Vikersund 2011)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × 1 × 2 ×
WM-Medaillen 6 × 5 × 1 ×
SFWM-Medaillen 4 × 1 × 0 ×
JWM-Medaillen 2 × 0 × 0 ×
 Olympische Winterspiele
0Gold0 2010 Vancouver Mannschaft
0Bronze0 2010 Vancouver Normalschanze
0Bronze0 2010 Vancouver Großschanze
0Silber0 2014 Sotschi Mannschaft
 Nordische Skiweltmeisterschaften
0Gold0 2007 Sapporo Mannschaft
0Silber0 2009 Liberec Normalschanze
0Gold0 2009 Liberec Mannschaft
0Gold0 2011 Oslo Mannschaft
Normalschanze
0Gold0 2011 Oslo Großschanze
0Gold0 2011 Oslo Mannschaft
Großschanze
0Silber0 2013 Val di Fiemme Normalschanze
0Silber0 2013 Val di Fiemme Mixed-Team
0Gold0 2013 Val di Fiemme Mannschaft
0Silber0 2015 Falun Großschanze
0Silber0 2015 Falun Mannschaft
0Bronze0 2017 Lahti Mannschaft
 Skiflug-Weltmeisterschaften
0Gold0 2008 Oberstdorf Einzel
0Gold0 2008 Oberstdorf Mannschaft
0Silber0 2010 Planica Einzel
0Gold0 2010 Planica Mannschaft
0Gold0 2012 Vikersund Mannschaft
 Skisprung-Junioren-WM
0Gold0 2006 Kranj Mannschaft
0Gold0 2006 Kranj Normalschanze
Platzierungen
 Weltcupsiege (Einzel) 053  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 016  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 013  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 005  (Details)
 Continental-Cup-Siege 001  (Details)
 Gesamtweltcup 001. (2008/09, 2012/13)
 Skiflug-Weltcup 001. (2008/09, 2010/11, 2012/13)
 Vierschanzentournee 001. (2011/12, 2012/13)
 Raw Air 028. (2017)
 Nordic Tournament 001. (2008, 2009)
 Sommer-Grand-Prix 001. (2008)
 Continental Cup 121. (2017/18)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 39 19 11
 Skifliegen 14 1 4
 Teamspringen 16 10 7
 Mixed-Teamspringen 0 1 0
 Grand-Prix-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 13 8 4
 Teamspringen 4 0 1
 Mixed-Teamspringen 1 0 0
 Continental-Cup-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 0 0
letzte Änderung: 18. März 2018

Gregor Schlierenzauer (* 7. Jänner 1990 in Fulpmes, Tirol) ist ein österreichischer Skispringer. Er galt schon in jungen Jahren als herausragendes Talent und wurde zu einem der erfolgreichsten Skispringer.[1]

Werdegang

Gregor Schlierenzauer wurde in Kranj im Februar 2006 Juniorenweltmeister auf der Normalschanze. Er debütierte im März 2006 beim Weltcup von Oslo, wo er auf Anhieb als 24. in die Punkteränge sprang.

Schon beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer kündigte er 2006 seinen Durchbruch mit einem Sieg, zwei zweiten und einem dritten Platz sowie einem Sieg im Mannschaftsspringen an. Seit dem zweiten Springen der Saison 2006/07 gehört er zum Stammaufgebot Österreichs für den Weltcup. Bei seinem ersten Einsatz der Saison sprang er auf den vierten Platz. Das zweite Springen von der Großschanze gewann er vor dem Norweger Anders Jacobsen und wurde somit zum damals sechstjüngsten Skisprung-Weltcupsieger. Bei der Vierschanzentournee 2006/07 schaffte er zwei Tagessiege und den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo gewann er mit der Mannschaft die Goldmedaille im Springen von der Großschanze. Die Saison 2007/08 verlief ebenfalls sehr erfolgreich; er wurde Skiflugweltmeister. Am Tag danach wurde er mit Martin Koch, Thomas Morgenstern und Andreas Kofler Team-Skiflugweltmeister. Zum Saisonabschluss gewann er noch das Nordic Tournament 2008 und stellte am 14. März 2008 bei seinem Sieg beim Skifliegen in Planica mit 232,5 m einen neuen österreichischen Weitenrekord auf. Diesen Rekord überbot er am 15. März 2008 noch einmal mit 233,5 m.

Im Rahmen des FIS-Grand-Prix gewann Schlierenzauer im August 2008 das Springen in Pragelato und siegte damit in der Gesamtwertung des 4-Nations-Grand-Prix. Die beiden folgenden Grand-Prix-Springen in Zakopane konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Mit weiteren Siegen in Klingenthal und Liberec gewann er auch die Gesamtwertung des FIS-Grand-Prix 2008. Als Mitglied der Skiflugteams wurde er im Oktober 2008 in der Kategorie „Mannschaften“ als Sportler des Jahres ausgezeichnet.

Rekorde und erster Gesamt-Weltcupsieg

Am 10. Jänner 2009 verbesserte er den bisherigen Schanzenrekord von Sven Hannawald am Kulm um 1,5 m auf 215,5 m. Am 25. Jänner 2009 gewann er wie am Tag davor das Springen auf der Olympiaschanze von 2010 und stand bei starkem Aufwind die Rekordweite von 149 m. In der Saison 2008/09 gewann Schlierenzauer sechs Weltcup-Springen in Folge und stellte damit den Rekord von Janne Ahonen, Matti Hautamäki und Thomas Morgenstern ein. Er stellte außerdem einen Rekord von 13 gewonnenen Weltcup-Wettbewerben in einer Saison auf, der erst in der Saison 2015/16 von Peter Prevc (15 Siege) überboten werden sollte. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 gewann er hinter seinem Mannschaftskameraden Wolfgang Loitzl die Silbermedaille auf der Normalschanze, mit dem Team holte er sich eine Woche später den Weltmeistertitel auf der Großschanze. Den Gesamtweltcup 2008/09 sicherte er sich mit 2.083 Punkten aus 27 Springen; das ist Punkterekord im Weltcup der Skispringer. Daneben gewann er in der gleichen Saison den Skiflugweltcup. Wenige Tage nach der Saison stürzte er bei Materialtests in Ramsau. Bei dem Sturz zog er sich einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu.[2]

Mit 26 Siegen zum neuen österreichischen Rekord

Mit seinem Sieg in Engelberg am 19. Dezember 2009 gewann Schlierenzauer sein 26. Weltcup-Springen. Damit überholte er nach der Anzahl an Siegen Andreas Felder und stellte in dieser Kategorie mit nur 19 Jahren einen neuen österreichischen Rekord auf.[3] Mit seinem Sieg am Kulm am 10. Jänner 2010, dem siebten Sieg in einem Skiflug-Wettbewerb, sicherte er sich in dieser Saison überdies den Rekord als erfolgreichster Skiflieger. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann er sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze die Bronzemedaille. Zudem gewann er mit der österreichischen Mannschaft die Goldmedaille im Teamwettbewerb.

Zu Beginn der Saison 2010/11 verletzte er sich beim Training am linken Knie. Durch die Regenerationsphase war ein Kampf um den Gewinn des Gesamtweltcups nicht möglich, Schlierenzauer konnte sich jedoch bereits Anfang Jänner in Harrachov (Tschechien, Sprungschanzenanlage Čerťák) wieder unter den besten Zehn platzieren. Er steigerte kontinuierlich seine Leistungen und erreichte schließlich noch drei Siege und den neunten Platz im Gesamtweltcup. Am 12. Februar 2011 beim Skifliegen in Vikersund flog Schlierenzauer auf 243,5 m und somit zu neuem österreichischen Landesrekord.

Gregor Schlierenzauer (2011)

Erste Einzel-Goldmedaille bei Weltmeisterschaften

Am 3. März 2011 gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo auf dem Holmenkollbakken seine erste Einzelgoldmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften. Bis dahin war der letzte österreichische Weltmeister auf der Großschanze Andreas Felder, dem dies 24 Jahre zuvor bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf gelungen war. Außerdem gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo im Teamspringen sowohl auf der Kleinschanze als auch auf der Großschanze jeweils eine Goldmedaille. Damit gewann Schlierenzauer alleine bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo 3 Goldmedaillen.

Im Winter 2011/12 konnte Schlierenzauer erstmals die Vierschanzentournee für sich entscheiden. Er siegte bei den ersten beiden Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen und belegte bei den Wettbewerben in Österreich einen zweiten (Innsbruck) bzw. dritten Platz (Bischofshofen). Am 4. Februar 2012 im Val di Fiemme gewann er im Alter von 22 Jahren sein bereits 40. Weltcupspringen. Er überholte damit in der ewigen Bestenliste nach Weltcupsiegen Adam Małysz.

Vor dem Auftakt in die Weltcup-Saison 2012/13 machte Gregor Schlierenzauer mit erheblicher Kritik am neuen Anzugsreglement des Internationalen Skiverbandes FIS Schlagzeilen. Geplant war es, dass die Anzüge ab der kommenden Saison hauteng anliegen müssen und zwischen Körper und Haut kein Toleranzbereich mehr zugelassen ist. Erst nach der Kritik von Schlierenzauer hat man sich dafür entschieden, wieder zwei Zentimeter Toleranzbereich einzuführen.[4] Die Reglementänderung im Anzugsbereich gilt als einer der weitreichendsten Eingriffe in das Flugsystem seit vielen Jahren. Im Jänner 2013 entschied Schlierenzauer zum zweiten Mal die Vierschanzentournee für sich. Er war der erste Athlet seit Janne Ahonen 2006, dem die erfolgreiche Titelverteidigung bei diesem Wettbewerb gelang. Beim Skiflugwettbewerb am 3. Februar 2013 in Harrachov konnte er den bisherigen Rekord Matti Nykänens von 46 Weltcup-Siegen überbieten.[5] Auch den zweiten Wettbewerb an diesem Tag gewann er.[6] Im finnischen Kuopio reichte Schlierenzauer bei noch vier ausstehenden Einzelspringen ein fünfter Platz zum vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups.[7] Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 in Val di Fiemme gewann er Gold mit der Mannschaft und Silber im Einzel von der Normalschanze sowie mit dem Mixed-Team. Mit seinem insgesamt 50. Weltcupsieg sicherte er sich am 22. März 2013 im Skifliegen in Planica zum dritten Mal die kleine Kristallkugel im Skiflugweltcup.[8] Nach der Saison wurde Gregor Schlierenzauer zum Tiroler Sportler des Jahres gewählt.[9]

53. Weltcupsieg

Im folgenden Winter 2013/14 schaffte er nur noch zwei Einzelsiege bei Weltcupspringen. Seinen 53. und bis heute letzten Sieg errang er bei einer „Windlotterie“ am 6. Dezember 2014 in Lillehammer.[10] Damit hält er den Rekord an Weltcupsiegen in Einzelspringen. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi reichte es zu einer Silbermedaille mit der Mannschaft, bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun wurde er jeweils Zweiter von der Großschanze und mit dem österreichischen Team. In der Weltcup-Saison 2015/16 legte er nach einem 17. Platz im Auftaktspringen in Klingenthal eine Pause zum Trainieren ein und ließ sich medizinisch untersuchen.[11][12] Bei der Vierschanzentournee startete er wieder, wurde aber nach schwachen Ergebnissen vor dem letzten Springen aus der Konkurrenz genommen.[13] Wenige Tage danach gab er die Entscheidung bekannt, nicht an der Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm teilzunehmen und sich für eine unbestimmte Zeit eine Auszeit vom Weltcup zu nehmen.[14] Im März 2016 verletzte sich Schlierenzauer beim alpinen Skifahren in Kanada und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu, wodurch er rund acht Monate ausfiel.[15]

Mitte Dezember 2016 kündigte Schlierenzauer sein Comeback für Mitte Jänner 2017 im Rahmen der Wettkämpfe in Wisła an.[16] Dabei konnte er sich am ersten Wettkampftag am 14. Jänner mit Rang 31 nach dem ersten Sprunglauf um 1,6 Punkte nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren; am nächsten Tag gelang ihm der achte Rang, nachdem er nach dem ersten Durchgang auf Rang vier gelegen war. Mit der Bronzemedaille im Team bei der Weltmeisterschaft in Lahti blieb er seiner Serie treu, bei jedem Großereignis eine Medaille zu gewinnen. Zu den Abschlussbewerben vom 24. bis 26. März in Planica wurde er von Trainer Heinz Kuttin wegen „inkonstanter Leistungen“ nicht berücksichtigt.[17]

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gehörte er zum fünfköpfigen Aufgebot der Österreicher. Während der Trainingsdurchgänge musste er gegen seine Teamkollegen um einen Start im Wettbewerb springen. So nahm er an zwei von drei Wettkämpfen teil. Im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze belegte er den 22. Platz und im Mannschaftsspringen auf der Großschanze wurde er zusammen mit Stefan Kraft, Manuel Fettner und Michael Hayböck Vierter. Am 22. März 2018 flog er in Planica auf 253,5 Meter und egalisierte damit die Weltrekordweite seines Teamkollegen Stefan Kraft. Da er jedoch bei der Landung in den Schnee greifen musste, gilt der Rekord nicht als offiziell. Nachdem er den Gesamtweltcup als 35. beendete, gehörte er allerdings bei der darauffolgenden Kadereinteilung nicht mehr zum Nationalkader des ÖSV.[18]

Privates

Gregor Schlierenzauer lebt in Fulpmes und startet für den SV Innsbruck-Bergisel. Sein Manager – und Onkel mütterlicherseits – Markus Prock ist mehrfacher Rodelweltmeister und dreifacher Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen. Schlierenzauer ist von Geburt an auf dem linken Ohr taub. 2007 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Erfolge

Olympische Winterspiele

Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver

  • Bronze im Einzelspringen (Normalschanze)
  • Bronze im Einzelspringen (Großschanze)
  • Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi

  • Silber im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Weltmeisterschaften

  • 2007 in Sapporo: Gold im Mannschaftswettbewerb
  • 2009 in Liberec: Silber im Einzelspringen (Normalschanze), Gold im Mannschaftswettbewerb
  • 2011 in Oslo: Gold im Einzelspringen (Großschanze), 2 × Gold im Mannschaftswettbewerb (Groß- u. Normalschanze)
  • 2013 in Val di Fiemme: Silber im Einzelspringen (Normalschanze), Gold im Mannschaftswettbewerb, Silber im Mixed-Team
  • 2015 in Falun: Silber im Einzelwettbewerb (Großschanze), Silber im Mannschaftswettbewerb
  • 2017 in Lahti: Bronze im Mannschaftswettbewerb

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 3. Dezember 2006 Norwegen  Lillehammer Großschanze
02. 16. Dezember 2006 Schweiz  Engelberg Großschanze
03. 30. Dezember 2006 Deutschland  Oberstdorf Großschanze
04. 7. Jänner 2007 Osterreich  Bischofshofen Großschanze
05. 7. Februar 2007 Deutschland  Klingenthal Großschanze
06. 1. Jänner 2008 Deutschland  Garmisch-Partenkirchen Großschanze
07. 25. Jänner 2008 Polen  Zakopane Großschanze
08. 7. März 2008 Norwegen  Lillehammer Großschanze
09. 9. März 2008 Norwegen  Oslo Großschanze
10. 14. März 2008 Slowenien  Planica Flugschanze
11. 16. März 2008 Slowenien  Planica Flugschanze
12. 6. Dezember 2008 Norwegen  Trondheim Großschanze
13. 21. Dezember 2008 Schweiz  Engelberg Großschanze
14. 10. Jänner 2009 Osterreich  Bad Mitterndorf/Tauplitz Flugschanze
15. 11. Jänner 2009 Osterreich  Bad Mitterndorf/Tauplitz Flugschanze
16. 17. Jänner 2009 Polen  Zakopane Großschanze
17. 24. Jänner 2009 Kanada  Whistler Großschanze
18. 25. Jänner 2009 Kanada  Whistler Großschanze
19. 31. Jänner 2009 Japan  Sapporo Großschanze
20. 8. Februar 2009 Deutschland  Willingen Großschanze
21. 11. Februar 2009 Deutschland  Klingenthal Großschanze
22. 8. März 2009 Finnland  Lahti Normalschanze
23. 15. März 2009 Norwegen  Vikersund Flugschanze
24. 20. März 2009 Slowenien  Planica Flugschanze
25. 5. Dezember 2009 Norwegen  Lillehammer Großschanze
26. 19. Dezember 2009 Schweiz  Engelberg Großschanze
27. 1. Jänner 2010 Deutschland  Garmisch-Partenkirchen Großschanze
28. 3. Jänner 2010 Osterreich  Innsbruck Großschanze
29. 10. Jänner 2010 Osterreich  Bad Mitterndorf/Tauplitz Flugschanze
30. 22. Jänner 2010 Polen  Zakopane Großschanze
31. 23. Jänner 2010 Polen  Zakopane Großschanze
32. 6. Februar 2010 Deutschland  Willingen Großschanze
33. 12. Februar 2011 Norwegen  Vikersund Flugschanze
34. 13. Februar 2011 Norwegen  Vikersund Flugschanze
35. 18. März 2011 Slowenien  Planica Flugschanze
36. 9. Dezember 2011 Tschechien  Harrachov Großschanze
37. 30. Dezember 2011 Deutschland  Oberstdorf Großschanze
38. 1. Jänner 2012 Deutschland  Garmisch-Partenkirchen Großschanze
39. 21. Jänner 2012 Polen  Zakopane Großschanze
40. 4. Februar 2012 Italien  Val di Fiemme Großschanze
41. 25. November 2012 Norwegen  Lillehammer Großschanze
42. 8. Dezember 2012 Russland  Sotschi Großschanze
43. 16. Dezember 2012 Schweiz  Engelberg Großschanze
44. 4. Jänner 2013 Osterreich  Innsbruck Großschanze
45. 6. Jänner 2013 Osterreich  Bischofshofen Großschanze
46. 26. Jänner 2013 Norwegen  Vikersund Flugschanze
47. 3. Februar 2013 Tschechien  Harrachov Flugschanze
48. 3. Februar 2013 Tschechien  Harrachov Flugschanze
49. 17. März 2013 Norwegen  Oslo Großschanze
50. 22. März 2013 Slowenien  Planica Flugschanze
51. 29. November 2013 Finnland  Kuusamo Großschanze
52. 7. Dezember 2013 Norwegen  Lillehammer Normalschanze
53. 6. Dezember 2014 Norwegen  Lillehammer Großschanze

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
01. 11. Februar 2007 Deutschland  Willingen Großschanze
02. 10. März 2007 Finnland  Lahti Großschanze
03. 07. März 2009 Finnland  Lahti Großschanze
04. 14. März 2009 Norwegen  Lillehammer Flugschanze
05. 27. November 2009 Finnland  Kuusamo Großschanze
06. 30. Jänner 2010 Deutschland  Oberstdorf Flugschanze
07. 27. November 2010 Finnland  Kuusamo Großschanze
08. 29. Jänner 2011 Deutschland  Willingen Großschanze
09. 6. Februar 2011 Deutschland  Oberstdorf Flugschanze
10. 12. März 2011 Finnland  Lahti Großschanze
11. 19. März 2011 Slowenien  Planica Flugschanze
12. 27. November 2011 Finnland  Kuusamo Großschanze
13. 03. März 2012 Finnland  Lahti Normalschanze
14. 17. März 2012 Slowenien  Planica Flugschanze
15. 01. März 2014 Finnland  Lahti Großschanze
16. 22. März 2014 Slowenien  Planica Großschanze

Grand-Prix-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 16. August 2006 Frankreich  Courchevel Großschanze
02. 16. August 2007 Italien  Pragelato Großschanze
03. 6. Oktober 2007 Deutschland  Klingenthal Großschanze
04. 5. August 2008 Italien  Pragelato Großschanze
05. 30. August 2008 Polen  Zakopane Großschanze
06. 30. August 2008 Frankreich  Courchevel Großschanze
07. 3. Oktober 2008 Deutschland  Klingenthal Großschanze
08. 4. Oktober 2008 Tschechien  Liberec Großschanze
09. 22. August 2009 Polen  Zakopane Großschanze
10. 3. Oktober 2009 Deutschland  Klingenthal Großschanze
11. 1. Oktober 2011 Osterreich  Hinzenbach Normalschanze
12. 9. August 2014 Schweiz  Einsiedeln Großschanze
13. 27. September 2015 Osterreich  Hinzenbach Normalschanze

Grand-Prix-Siege im Team

Nr. Datum Ort Typ
1. 5. August 2006 Deutschland  Hinterzarten Normalschanze
2. 11. August 2007 Deutschland  Hinterzarten Normalschanze
3. 26. Juli 2008 Deutschland  Hinterzarten Normalschanze
4. 22. Juli 2011 Polen  Zakopane Großschanze
5. 18. August 2012 Deutschland  Hinterzarten Normalschanze
Mixed-Team

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 23. Juli 2006 Osterreich  Villach Normalschanze

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2005/06 73. 0007
2006/07 04. 0956
2007/08 02. 1561
2008/09 01. 2083
2009/10 02. 1368
2010/11 09. 0761
2011/12 02. 1267
2012/13 01. 1620
2013/14 06. 0943
2014/15 10. 0739
2015/16 43. 0053
2016/17 34. 0094
2017/18 35. 0077

Vierschanzentournee-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2006/07 02. 944,6
2007/08 12. 902,3
2008/09 03. 1077,1
2009/10 04. 1011,1
2010/11 36. 452,1
2011/12 01. 933,8
2012/13 01. 1100,2
2013/14 08. 932,0
2014/15 07. 1050,2
2015/16 33. 439,4
2016/17
2017/18 26. 702,2

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2006 05. 330
2007 03. 417
2008 01. 694
2009 05. 280
2010 16. 124
2011 04. 400
2012 41. 053
2013 64. 022
2014 04. 244
2015 31. 100
2017 25. 091
2018 29. 066

Schanzenrekorde

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Lillehammer Norwegen 139,0 m
(HS: 138 m)
1. Dezember 2006 1. Dezember 2006
Lillehammer Norwegen 140,0 m
(HS: 138 m)
1. Dezember 2006 2. Dezember 2006
Lillehammer Norwegen 141,0 m
(HS: 138 m)
2. Dezember 2006 3. Dezember 2006
Klingenthal Deutschland 142,5 m
(HS: 140 m)
7. Februar 2007 2. Februar 2011
Kuusamo Finnland 147,0 m
(HS: 142 m)
1. Dezember 2007 25. November 2017
Garmisch-Partenkirchen Deutschland 141,0 m
(HS: 140 m)
1. Jänner 2008 1. Februar 2010
Einsiedeln Schweiz 121,0 m
(HS: 117 m)
1. August 2008 aktuell
Trondheim Norwegen 139,0 m
(HS: 140 m)
5. Dezember 2008 6. Dezember 2008
Trondheim Norwegen 140,0 m
(HS: 140 m)
6. Dezember 2008 8. März 2012
Lillehammer Norwegen 143,0 m
(HS: 138 m)
7. März 2008 6. Dezember 2009
Bad Mitterndorf Österreich 215,5 m
(HS: 200 m)
10. Jänner 2009 9. Jänner 2015
Vancouver-Whistler Kanada 143,5 m
(HS: 140 m)
23. Jänner 2009 25. Jänner 2009
Vancouver-Whistler Kanada 149,0 m
(HS: 140 m)
25. Jänner 2009 aktuell
Stams Österreich 118,0 m
(HS: 115 m)
17. Oktober 2009 aktuell
Zakopane Polen 140,0 m
(HS: 134 m)
23. Jänner 2010 23. Jänner 2010
Klingenthal Deutschland 143,5 m
(HS: 140 m)
1. Februar 2011 1. Februar 2011
Oslo Norwegen 108,5 m
(HS: 106 m)
25. Februar 2011 26. Februar 2011
Oslo Norwegen 110,0 m
(HS: 106 m)
26. Februar 2011 aktuell

Weitere Erfolge

  • 8-facher Österreichischer Meister (2006, 2008, 2009 Groß- und Normalschanze, 2007 Großschanze, 2010 Normalschanze)
  • 2-mal Juniorenweltmeister auf der Normalschanze 2006 (Einzel und Team)
  • 2.083 Weltcup-Punkte in einer Saison (Saison 2008/09)
  • 13 Weltcupsiege in einer Saison (Saison 2008/09)
  • 6 Weltcupsiege in Folge (Rekord, Saison 2008/09)
  • 20 Podestplätze in einer Saison (Saison 2008/09)
  • 14 Weltcup-Siege bei Skiflug-Wettbewerben (Rekord)
  • jeweils mindestens eine Medaille bei sechs aufeinanderfolgenden Nordischen Skiweltmeisterschaften (Rekord, 2007–2017)

Auszeichnungen

Gregor Schlierenzauer während der Ehrung der Sportler des Jahres 2008
  Commons: Gregor Schlierenzauer  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Gregor Schlierenzauer: Der Beste aller Zeiten. In: Der Tagesspiegel, 7. Januar 2013.
  2. Schlierenzauer bei Sturz schwer verletzt. In: OÖNachrichten, 27. März 2009.
  3. Kleinezeitung.at: Gregor Schlierenzauer – der beste ÖSV-Adler aller Zeiten, abgerufen am 19. Dezember 2009.
  4. skispringen.com: Schlierenzauer hofft auf „deutsch-österreichisches Duell“, abgerufen am 5. März 2013
  5. Gregor Schlierenzauer feiert 47. Sieg in Harrachov, skispringen.com, abgerufen am 5. März 2013
  6. Gregor Schlierenzauer holt zweiten Harrachov-Sieg, skispringen.com, abgerufen am 5. März 2013
  7. Schlierenzauer zum zweiten Mal Weltcupsieger bei derstandard.at, 12. März 2013 (abgerufen am 13. März 2013).
  8. Schlierenzauer sichert sich 50. Weltcupsieg und Double auf skispringen.com, abgerufen am 22. März 2013
  9. Schlierenzauer und Teamkollegen gewinnen Tiroler Sportlerwahl auf skispringen.com, abgerufen am 12. April 2013
  10. Gregor Schlierenzauer feiert 53. Weltcup-Sieg. In: krone.at, 6. Dezember 2014.
  11. Schlierenzauer sagt Weltcup ab Sport1.de, 24. November 2015, abgerufen am 4. Jänner 2016.
  12. „Er ist erschöpft“ sport.ORF.at, 20. Dezember 2015, abgerufen am 4. Jänner 2016.
  13. Schlierenzauer-Aus bei Vierschanzentournee: „Sie nehmen mir damit eine Last von den Schultern“ (Memento vom 4. Januar 2016 im Internet Archive) Spiegel Online, 4. Jänner 2016, abgerufen am 4. Jänner 2016.
  14. „Leidenschaft gekillt“ sport.orf.at, 7. Januar 2016.
  15. Kreuzbandriss: Schlierenzauer fällt acht Monate aus. derstandard.at, 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  16. Gregor Schlierenzauer: Comeback-Termin steht fest, auf skispringen.com, vom 16. Dezember 2016. Abgerufen am 6. Jänner 2017.
  17. Kraft hat viel vor, Schlierenzauer fehlt. Kleine Zeitung Kärnten vom 22. März 2017, S. 48.
  18. Damen-Trainer Felder soll neuer Skisprung-Herrencoach werden. Abgerufen am 17. April 2018.
  19. Schlierenzauer siegt auf Holmenkollen (deutsch) Abgerufen am 18. März 2013.