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vom 04.04.2020, aktuelle Version,

Gutta von Oettingen

Miniatur um 1579/87 von Antoni Boys gen. Anton Waiss, Kunsthistorisches Museum Wien

Gutta von Oettingen, auch Jutta von Öttingen oder Juditha von Habsburg (* 1302; † 5. März 1329 in Wien) war eine Tochter von Albrecht I.von Habsburg und seiner Gemahlin Elisabeth von Kärnten, Görz und Tirol und durch Heirat Gräfin von Oettingen.

Sie heiratete in Wien, entweder 1315 oder 1319, Ludwig VI. von Oettingen († 1346). Sie wurde in der Kirche des Klosters Königsfelden bestattet. 1770 kamen ihre Gebeine durch die Feierliche Übersetzung der kaiserlich-königlichen-auch-herzoglich-österreichischen höchsten Leichen zunächst in den Dom St. Blasien und nach der Aufhebung des Klosters St. Blasien 1806 in das Stift Spital am Pyhrn, dann 1809 in die Stiftskirchengruft des Klosters Sankt Paul im Lavanttal in Kärnten.

Die Beschreibung der Umbettung durch Franz Kreutter erwähnt rotes Haupthaar und ein gelbschwarz-gestreiftes und geblümtes Seidenkleid.[1]

Sonstiges

Sie ist nicht zu verwechseln mit ihrer Tante Guta von Habsburg.

Literatur

  • Martin Gerbert, Franz Kreutter: Feyerliche Uebersetzung der kayserlich-königlich- auch herzoglich-oesterreichischen höchsten Leichen aus ihren Grabstädten Basel und Königsfelden in der Schweiz nach dem fürstlichen Stift St. Blasien auf dem Schwarzwald den 14ten Wintermonats 1770., (Uffizin des Klosters St. Blasien), St. Blasien, 1770, Seite 38.
  • Dr. Georg Grupp: Stammtafel des mediatisierten Hauses Oettingen 1895. Exemplar mit Anmerkungen und Ergänzungen im Fürstlich Oettingen-Wallerstein´schen Archiv Harburg.

Einzelnachweise

  1. Martin Gerbert, Franz Kreutter Feyerliche Uebersetzung der kayserlich-königlich- auch herzoglich-oesterreichischen höchsten Leichen aus ihren Grabstädten Basel und Königsfelden in der Schweiz nach dem fürstlichen Stift St. Blasien auf dem Schwarzwald den 14ten Wintermonats 1770., (Uffizin des Klosters St. Blasien), St. Blasien, 1770, Seite 16