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vom 06.01.2019, aktuelle Version,

Hans Lauda

Hans Lauda, von 1916 bis 1919 Ritter von Lauda, (* 25. März 1896 in Wien; † 21. Jänner 1974 ebenda) war ein österreichischer Industrieller.

Leben

Hans Lauda war ein Sohn des Wasserbautechnikers und k.k. Sektionschefs Ernst Lauda,[1] der 1916 durch Kaiser Franz Joseph I. als "Ritter von" geadelt wurde. Nach dem Ende der Monarchie in Österreich-Ungarn wurde vom Parlament von Deutschösterreich am 3. April 1919 die Aufhebung des Adels beschlossen. Infolge dieses Adelsaufhebungsgesetzes verloren auch Ernst Ritter von Lauda und seine Nachkommen das Recht zum Gebrauch ihrer Titel.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und anschließender Promotion zum Dr. jur. begann Hans Lauda seine Tätigkeit 1923 bei den Veitscher Magnesitwerken. Bereits 1925 wurde er kommerzieller Direktor der Österreichisch-Amerikanischen Magnesit AG, wie sie später hieß. Nachdem er 1937 Generaldirektor der Veitscher Magnesitwerke geworden war, wurde er nach dem Anschluss Österreichs ein Jahr später seines Postens enthoben, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges jedoch sofort wieder eingesetzt.

Nach dem Krieg war er 1946 Mitbegründer der Vereinigung österreichischer Industrieller und bis 1960 deren erster Präsident. In der Zeit von 1956 bis 1974 war er auch Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Anlässlich seines 65. Geburtstags wurde vom Roten Kreuz die Dr.-Hans-Lauda-Stiftung gegründet, die Auszeichnungen für besondere Leistungen innerhalb des Roten Kreuzes vergibt.

Hans Lauda war der Bruder des Mediziners Ernst Lauda und Großvater des Rennfahrers Niki Lauda.

Ehrungen

Einzelnachweise

  1. Die Laudas – Ein Imperium aus Wiener Blut (Memento vom 4. Dezember 2012 im Internet Archive) (PDF; 302 kB), S. 14, abgerufen am 23. September 2010